Zum Thema ‘Prüfungsvorbereitung’

Unter Prüfungsvorbereitung werden jene Hinweise und Tipps gegeben, die Schülerinnen und Studentinnen helfen können, ihre Prüfung optimal vorzubereiten.



Unter Prüfungsvorbereitung werden jene Hinweise und Tipps gegeben, die Schülerinnen und Studentinnen helfen können, ihre Prüfung optimal vorzubereiten.

Nach dem Lernen durch die Nase atmen,




denn die Nasenatmung beeinflusst die Gedächtniskonsolidierung positiv! Man weiß bekanntlich seit einiger Zeit, dass es eine Verbindung zwischen Geruch und Gedächtnis gibt, denn Menschen mit einem guten räumlichen Gedächtnis können Gerüche besser erkennen, wobei sollche Informationen im Zusammenhang mit Zeit und Raum im Nucleus anterior olfactorius gespeichert werden. Arshamian et al. (2018) haben nun untersucht, welcher Mechanismus für die Wirkung der Atmung auf das olfaktorische Gedächtnis verantwortlich ist, d. h. zu messen, was während des Atmens im Gehirn passiert und wie dies mit dem Gedächtnis zusammenhängt. In zwei getrennten Sitzungen codierten weibliche und männliche Teilnehmer Gerüche, gefolgt von einer einstündigen Ruhephase, in der sie entweder nur durch ihre Nase oder ihren Mund atmeten. Unmittelbar nach dieser Konsolidierungsphase wurde das Gedächtnis auf Gerüche getestet. Es zeigte sich dabei, dass durch die Nase statt durch den Mund zu atmen einen positiven Einfluss auf das Gedächtnis haben kann. Offenbar integriert das menschliche Gehirn Gerüche mit raumzeitlichen Informationen, um episodische Erinnerungen zu erzeugen. Dabei handelt es sich um jenen Prozess, der zwischen Lernen und Gedächtnisabruf stattfindet, wobei Riechhirnrezeptoren nicht nur einen Geruch sondern auch kleine Variationen des Luftstroms aufnehmen können, die im Gehirn beim Ein- und Ausatmen aktiviert werden. Diese Ergebnisse liefern einen ersten Beweis, dass die Atmung die Konsolidierung episodischer Ereignisse direkt beeinflusst, d. h., dass wichtige kognitive Funktionen durch den Atemzyklus moduliert werden.

Literatur

Arshamian, A., Iravani, B., Majid, A. & Lundström, J. N. (2018). Respiration modulates olfactory memory consolidation in humans. The Journal of Neuroscience, doi:10.1523/JNEUROSCI.3360-17.2018



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Das Lernen organisieren




Nicht allein die richtigen Lerntechniken entscheiden über den Lernerfolg, sondern auch die Organisation, die Rahmenbedingungen und die richtige Strategie beim Lernen können dazu beitragen und den Lernerfolg wesentlich steigern.

Hier finden sich wichtige Tipps abseits von Lerntechniken, die das Lernverhalten wesentlich verbessern können, denn ein Überblick mit einem schriftlich erstellten Zeit- und Lernplan zur Prüfungsvorbereitung ist bereits der halbe Erfolg:



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Die ersten Prüfungen an der Universität oder Hochschule




Die Prüfungsphase ist besonders für Studierende im ersten Semester äußerst intensiv, wobei sich drei wichtige Fragen rund um das Lernen stellen, etwa

Wie teilt man den Stoff am besten ein?

Wichtig ist für StudentInnen im ersten Semester, einen festen Plan zu haben, d. h., man sollte sich den zu lernenden Stoff, die notwenigen Pausen und möglicherweise auch eine Berufsarbeit gut einteilen, um effektiv und ökonomisch lernen zu können. Dabei sollte man sich immer fragen, was am Lernstoff besonders wichtig ist und welche Fragen der Prüfer beziehungsweise die Prüferin stellen könnten, und das zuerst lernen. Auch das Machen von Pausen ist für StudentInnen wichtig, denn dabei kann man das eben Erarbeitete etwas ruhen lassen und verliert auch die Übersicht über den Prüfungsstoff nicht.

Wie bleibt man bei Problemen motiviert?

Um die Motivation in der intensiven Lernzeit aufrecht erhalten zu können, empfiehlt es sich, eher kleinere Ziele zu setzen. Diese kleinen Ziele sollte man unbedingt schriftlich festhalten und sich immer vergegenwärtigen. Ein solches Vorgehen lässt den großen Umfang an Lernstoff – der im Vergleich zur Schulzeit meist wesentlich umfangreicher ist – dann etwas kleiner erscheinen, was zusätzlich motiviert.

Wie lernt man am besten?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um sich einen Prüfungsstoff anzueignen, wobei der richtige Weg ganz individuell sein kann. Es gibt StudentInnen, die lieber in Gruppen sich auf die Prüfungen vorbereiten, andere möchten sich das Prüfungswissen lieber alleine in Ruhe aneignen. Einige sammeln während dem Semester die Informationen, um diese während der Lernphase dann zusammenzufassen. Aus der Sicht der Lernpsychologie ist es am günstigsten, solche Zusammenfassungen schon in der Vorlesungszeit zu erstellen, denn jemand, der schon während dem Semester zu lernen beginnt, wird dann in der Lernphase weniger Aufwand betreiben müssen und in dieser Phase vor allem den Stoff vertiefen können. Gruppen haben auch den Vorteil, dass man offene Fragen so besser klären kann.

Zusammengefasst nach http://zueriost.ch/bezirk-winterthur/winterthur/ wie-man-erfolgreich-durch-die-pruefungszeit-kommt/968833 (18-01-11)



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© Werner Stangl Linz 2020