Zum Thema ‘Grundlagen des Lernens’

In den Grundlagen des Lernens werden grundlegende Merkmale von Lernen und Lehren vermittelt.



In den Grundlagen des Lernens werden grundlegende Merkmale von Lernen und Lehren vermittelt.

Grundlagen des Lernens




Wenn das Gehirn Informationen verarbeitet oder abruft, werden Signale zwischen Gehirnzellen mit Hilfe von elektrischen und chemischen Signalen weitergeleitet, die dabei über Synapsen zwischen diesen Nerven übertragen werden. Durch Lernen entstehen immer wieder neue Verknüpfungen. Entsteht dabei ein besonders starker Impuls, reagiert der Empfängernerv beim nächsten Mal auch auf schwächere Reize intensiver, d. h., mit deren Hilfe festigt sich das Wissen langsam aber sicher und man kann sich künftig schneller an das Erlernte erinnern.

Immer, wenn eine neue Information verarbeitet werden, werden die Verbindungen zwischen den Gedächtniszellen miteinander neu und nachhaltiger kombiniert, alte Verbindungen verblassen oder werden bei diesem Prozess sogar überschrieben. Daher vergessen Menschen durch das Lernen von neuen Dingen mitunter auch bereits Gelerntes, wobei dieses alte Gelernte meist noch vorhanden ist, man darauf aber nicht mehr zugreifen kann. Daher ist es wichtig, den Lernstoff immer wieder zu wiederholen und das bereits Gelernte nochmals zu verknüpfen bzw. tiefer im Gedächtnis zu verankern. Daraus ergeben sich einige Grundlagen des Lernens, die in folgenden Lerntipps illustriert und beschrieben werden:



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Mastery vs Performance Orientierung beim Lernen




Bei der Mastery-Orientierung soll sich der Lernende daran orientieren, eine Aufgabe möglichst gut zu machen. Kann er dies nicht, soll er die Aufgabe dazu nutzen, aus seinen Fehlern zu lernen. Ein Versagen bei einer Aufgabe wird nicht als Schwäche ausgelegt, sondern als Möglichkeit, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Bei der Performance-Orientierung soll sich der Lernende daran orientieren, bei einer Aufgabe möglichst gut abzuschneiden, z.B. eine gute Note zu bekommen oder besser zu sein als andere. Es geht also mehr um den Vergleich mit anderen als um die tatsächliche Leistung.

Literatur
Dweck, C. S. & Leggett, E. L. (1988). A social-cognitive approach to motivation and personality. Psychological Review, 95, 256–273.



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Einstellung beim Lernen




Beim Lernen kommt es immer auch auf die Einstellung eines Menschen an,, denn das Gehirn will sich belohnen und versucht vorhandene Überzeugungen beim Lernen zu bestätigen. Wenn man von etwas schon viel weiß, ist man neugierig auf Neues, das dieses Wissen ergänzt, sodass das Lernen fast wie von selber geht. Das merkt man vor allem bei Hobbys. Ist man jedoch von Anfang an von seinem Scheitern beim Lernen überzeugt, so wird man mit Garantie früher oder später scheitern. Beim Lernen muss daher richtig Gemachtes belohnt werden, nicht aber das Vermeiden von Fehlern honoriert werden. Denn beim Lernen die Möglichkeit zu haben, dabei auch Fehler zu machen, bringt mehr Freude beim Lernen und verbessert die Lernfähigkeit.



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© Werner Stangl Linz 2020