Zum Thema ‘Tipps für LehrerInnen’

Tipps für Lehrerinnen sind Empfehlungen, wie Unterricht gestaltet werden kann.



Tipps für Lehrerinnen sind Empfehlungen, wie Unterricht gestaltet werden kann.

Pubertierende wünschen sich Herausforderungen




Das Gehirn reagiert von Heranwachsenden eher schwach auf den Botenstoff Dopamin, der für Motivation und Antrieb verantwortlich ist, denn das Gehirn von Jugendlichen ist immer auf der Suche nach starken, bestätigenden Reizen und reagiert daher auch auf Belohnung als auf Bestrafung. Viele Jugendliche lernen oft besser, wenn sie leichten Stress empfinden, da dieser sie eher aktiviert als belastet. Leerlauf hingegen ist für Pubertierende ein unangenehmer Zustand, d. h., sie wünschen sich Herausforderungen.



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Sechs neurowissenschaftliche Grundprinzipien des Lernens




  • Orientierung: Über 100 Megabyte an Information erreichen unser Gehirn pro Sekunde, so dass erst einmal alles Relevante herausgesiebt werden muss. Das zu Lernende muss daher bedeutsam sein, Reizdarbietung allein reicht nicht.
  • Konkrete Erfahrung: Verständnis und Einsicht können Erfahrung festigen, aber nicht ersetzen, daher ist das Lernen durch die Wahl des Lernarrangements beeinflussbar.
  • Verarbeitungstiefe: Wer sich intensiv mit etwas auseinandersetzt, kann sich bei gleichem Zeitaufwand hinterher viel besser daran erinnern als bei oberflächlicher Betrachtung, denn Verarbeitungstiefe sorgt für nachhaltiges Lernen.
  • Emotionen: Werden positive Emotionen angesprochen, werden die gedächtnisrelevanten Strukturen im Gehirn aktiv und unterstützen auf diese Weise das Lernen, sodass der Lernerfolg größer wird.
  • Aufmerksamkeit: Sie ist stets begrenzt.
  • Motivation: Das Gehirn muss sich von innen heraus über Dopaminausschüttung selbst motivieren, wobei hierfür die Relation von Anforderung und Fähigkeit entscheidend ist, im Extremfall entsteht Langeweile oder Überforderung.

Quelle: http://www.morgenweb.de/ (10-07-29)



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Merkmale nachhaltigen Lernens




Hier einige wesentliche Aspekte nachhaltigen Lernens, denn effektives Lernen bedeutet das Lernen in kleinen Schritten, was Zeit und Geduld kostet, was sich aber langfristig auszahlt, denn was man auf diese Weise einmal gelernt hat, verschwindet nicht so schnell aus dem Gedächtnis! Es ist gewissermaßen das Gegenteil des Bulimie-Lernens!

  • Ich brauche Lernwillen: »Ich will lernen.«
  • Ich verschaffe mir einen Überblick. (Was soll ich tun? Was brauche ich dazu? Welche Methode ist die richtige?)
  • Ich sortiere oder ordne mir den Lernstoff. (Reihenfolgen lassen sich leichter lernen.)
  • Ich lerne mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Fühlen und Bewegung. (Spaß!)
  • Ich verbinde den Lernstoff mit meinem Vorwissen, indem ich zum Beispiel bei Vokabeln eigene Sätze bilde.
  • Ich wiederhole den Lernstoff immer wieder (am Anfang häufiger, später seltener).
  • Ich rede über den Lernstoff mit eigenen Worten.
  • Ich mache Ähnliches unähnlich (zum Beispiel durch Bewegungen, zeitlich versetztes Lernen und Eselsbrücken).
  • Ich verändere die Reihenfolge oder Ordnung, um über die Fakten einzeln zu verfügen.
  • Ich freue mich über meinen Lernerfolg.
  • Ich schließe eventuelle Lernlücken.


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© Werner Stangl Linz 2019