Zum Thema ‘Studium’

Studium bezieht sich in der Regel auf das Lernen an einer Universität oder Hochschule.



Studium bezieht sich in der Regel auf das Lernen an einer Universität oder Hochschule.

Wie kann man erfolgreich lernen?




Nicht die Kapazität des Gehirns bzw. des Gedächtnisses stellt die wirkliche Begrenzung beim Lernen dar, sondern vielmehr der unzureichende Einsatz und die fehlende Mischung von geeigneten Lernmethoden. Dabei spielt die Qualität der Lernatmosphäre spielt eine gewichtige Rolle, denn Lernen unter Druck – meist ist es die schlichte Angst, nicht ausreichend zu lernen – funktioniert zwar manchmal, in der Regel geht Lernen unter Angst aber gar nicht und kann furchtbar enden. Daher: Lernen funktioniert umso besser, je positiver der Lernstoff oder die Lernsituation mit positiven Emotionen besetzt ist. Es gibt Menschen, die freuen sich auf Prüfungen 😉

Lernen funktioniert umso besser, je wichtiger bzw. je bedeutender der Lernstoff für den Lernenden ist bzw. je mehr Bedeutung er dem Lernstoff gibt , wobei die Verknüpfung von neuen Inhalten mit bereits gespeicherten Informationen  den Lernprozess erheblich erleichtert und beschleunigt. Daher sollte man bei jedem Lernen großen Wert auf das Elaborieren legen, also das Ausarbeiten der Inhalte, das Verknüpfen mit bereits gelernten Informationen, das Betrachten des Stoffes von verschiedenen Seiten. Die richtige Organisation der Wiederholungen erleichtert die Verankerung des neu gelernten Stoffes im Gehirn.

Quelle

http://www.lerntechniken.info/tag/wie-lerne-ich-erfolgreich/ (12-11-21)



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Lernen und Alkohol




Die Wissenschaftler haben in Versuchen mit Ratten die Vorgänge im Gehirn entschlüsselt, warum Menschen nach dem Genuss großer Mengen Alkohols am Tag danach Minuten oder sogar Stunden der Erinnerung an den Vorabend fehlen. Die für die Erinnerungsprozesse zuständigen Rezeptoren werden bei einem Alkoholrausch dadurch blockiert, da die Nervenzellen Steroide bilden, die die Synapsenübertragung hemmen, wodurch Erinnerungen gar nicht erst entstehen können.
Lernende sollten sollten daher nach einem Tag anstrengenden Lernens möglichst keinen Alkohol trinken, denn bereits geringe Mengen können die Gedächtnisleistung erheblich reduzieren. In einer Studie einer kanadischen Universität. mussten Studenten eine komplizierte Denkaufgabe lösen, wobei eine Gruppe noch am selben Abend Alkohol trank, während eine Vergleichsgruppe abstinent blieb. Eine Woche später wurde kontrolliert, wie groß das Erinnerungsvermögen war. Diejenigen, die nach dem Lernen Alkohol getrunken hatten, hatten erheblich größere Gedächtnislücken als die Nicht-Trinker.

Eine Folge des Alkoholkonsums ist auch die Dehydrierung des Körpers, denn Alkohol ist ein Diuretikum, also ein harntreibendes Mittel, das dem Körper Flüssigkeit entzieht, und zwar bis zu viermal so viel, wie beim Trinken konsumiert wird. Im Gehirn wird bei einer Dehydrierung die Funktion der Hypophyse beeinträchtigt, sodass der Wasserhaushalt nicht mehr richtig gesteuert werden kann. Auch werden bei der alkoholbedingten Dehydrierung Mineralien wie Magnesium, Kalium und Natrium aus dem Körper ausgeschieden, die für kognitive Funktionen wichtig sind. Um diese Verluste zu kompensieren, benötigt das Gehirns einige Zeit, und zwar wesentlich länger, als der Alkohol im Körper nachzuweisen ist, je nach Konsummenge bis zu einen Tag danach. Daher leiden auch noch lange nach dem Abbau des Alkohols die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis, aber auch die Reaktionszeit und die Entscheidungsfähigkeit.

Literatur

http://paedpsych.jku.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/LERNTECHNIKORD/GEDAECHTNISORD/Alkohol.html (98-11-02)
https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/Vergessen-Lernen.shtml (11-06-21)



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Lerntipps für die Prüfung an der Universität




Der frühe Vogel fängt den Wurm:  Es ist eigentlich selbstverständlich, aber der normale Student macht es aber auch im fortgeschrittenen Semester gern noch falsch. Das A und O ist es, rechtzeitig anzufangen. Im Zweifel also jetzt.

Lernplan machen: Nachdem der Lernstoff eingegrenzt ist, sollte man ihn portionieren. Dann schaue man sich an: Wie viele Tage hat man Zeit zum Lernen – Feiertage am besten herausstreichen. Die Lern-Häppchen verteilt man dann gleichmäßig auf die einzelnen Tage und hält sie im Kalender fest.

Texte zusammenfassen: Aufzeichnungen aus Vorlesungen kann man zur Not von Kolleginnen kopieren. Texte selbst zusammenzufassen, steigert aber den Lerneffekt. Den Text einmal komplett durchlesen und dann festhalten: Was sind die Hauptaussagen? Dann den Text noch einmal durchlesen und die Details herausschreiben.

Merkhilfen: Der Lernstoff lässt sich leichter merken, wenn er mit Emotionen verbunden wird. Das lässt sich zum Beispiel erreichen, indem man ihn in einen persönlichen Kontext setzt: Wo begegnet man zum Beispiel diese chemische Verbindung im Alltag?

Den Lernstoff wiedergeben: Viele nehmen beim Lernen den Stoff nur auf. Sie üben aber nicht, ihn wiederzugeben. Man muss sich innerlich immer wieder abfragen: Was hat man da gerade gelernt? Hilfreich sind große Plakate in der Wohnung, auf die man die Fragen zum Lernstoff schreibt. Sieht man die Frage im Vorbeigehen, versucht man sie unbewusst zu beantworten.

Den Lerntag strukturieren: Den ganzen Tag in der Bibliothek alleine vor sich hinzulernen, ist selten effektiv. Die ideale Aufteilung eines Lerntags ist so: Vormittags in der Bibliothek alleine lernen, am späten Mittag mit Freunden in der Mensa essen und nachmittags das Gelernte gegenseitig abprüfen.

Pausen machen: Manche StudentInnen können den ganzen Tag durchlernen. In der Regel sollte man aber nach ein bis zwei Stunden intensiven Lernens eine Pause von rund zwanzig Minuten einlegen. Schlechte Pausenbeschäftigungen sind fernsehen, im Internet surfen oder Videospiele. Die Reizüberflutung kann das Gelernte schnell überschreiben.

Schokolade als Belohnung: Die ideale Ernährung zum Lernen ist bisher noch nicht gefunden. Kaffee wird als Wachmacher geschätzt, Koffein kann aber bei ängstlichen Personen die Nervosität verstärken. Schokolade beruhigt die Nerven, macht aber dick. Mit einem kleinen Stückchen Schokolade als Belohnung für zwei Stunden lernen kann sich der Student aber selbst motivieren. Wenn man dennoch von der Müdigkeit übermannt wird, dann hilft vielleicht ein Schluck des Wachhalters Guaraná!

Letzter Tag vor der Prüfung: An diesem Tag sollten StudentInnen nichts Neues mehr lernen, sondern den bisherigen Stoff wiederholen. Gute Methode dafür: Einen oder mehrere kleine Schwindelzettel schreiben. Wenn man in kleiner Schrift schreibt, muss man sich besonders auf das Rekapitulierte konzentrieren. Den Schwindelzettel lässt man später zu Hause.

Ausreichend Schlaf: Vor der Prüfung sollte man sich rund sieben Stunden Schlaf gönnen. Wenn es etwas weniger ist, sorgt das Adrenalin dafür, dass man wach bleibt. Eine komplette Nachtschicht vor der Prüfung ist aber wenig ratsam: 24 Stunden ohne Schlaf schwächen den Körper wie 1,0 Promille Alkohol im Blut.

Siehe dazu: Richtiges Lernen im Studium

Quellen
http://www.sueddeutsche.de/bildung/pruefungsvorbereitung-im-studium-so-lernen-sie-effektiv-auf-klausuren-1.1573553
http://www.welt.de/wissenschaft/article112780785/ Die-zehn-besten-Lerntipps-fuer-die-Uni-Klausur.html
http://www.rp-online.de/panorama/wissen/bildung/ zehn-lerntipps-fuer-studenten-aid-1.3150941
http://www.berlinonline.de/themen/jobs-und-ausbildung/uni-und-studium/ studentenleben/2936488-1018137-pruefungsstress-zehn-lerntipps-fuer-die-.html
http://sitesentral.com/www.n24.de
http://www.doebelner-allgemeine.de/web/daz/ratgeber/detail/-/specific/ Spicker-Schlaf-Schokolade-Zehn-Lerntipps-fuer-die-Uni-Klausur-256681782
https://www.berlin.de/special/jobs-und-ausbildung/uni-und-studium/ studentenleben/2936488-1018135-pruefungsstress-zehn-lerntipps-fuer-die-.html
http://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/wirtschaft/ Spicker-und-Schokolade-Lerntipps-fuer-die-Uni-Klausur-id24002626.html
http://www.ruhrnachrichten.de/leben-und-erleben/ratgeber/beruf_und_bildung/ trends_tipps_berichte/ Spicker-Schlaf-Schokolade-Zehn-Lerntipps-fuer-die-Uni-Klausur;art368,1906712



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© Werner Stangl Linz 2019