Zum Thema ‘Populärwissenschaftliches’

Hier werden Texte versammelt, die sich eher an die Allgemeinheit errichten.



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Prinzipien der Mnemotechnik




Assoziation ist jener kognitive Prozess, bei dem  etwas neu zu Merkendes mit einem vorhanden Gedächtnisinhalt verbunden wird. Dabei muss jeder Lernende seine eigenen Assoziationen entwickeln, da sie als Teil der individuellen Lerngeschichte die  besondere Art und Weise widerspiegeln, wie der eigene Verstand arbeitet. Gegenstände können mnemotechnisch miteinander assoziiert werden, indem man sie z.B.

  • auf das assoziierte Objekt stellt,
  • aufeinander aufprallen oder sich gegenseitig durchdringen lässt,
  • miteinander mischt,
  • umeinander wickelt,
  • sie sich umeinander drehen oder miteinander tanzen,
  • von gleicher Farbe, Geruch, Form oder Gefühl sind.

Durch solche Assoziationen entsteht ein Assoziationsbild, eine Imagination
. Imaginationen werden verwendet, um Verknüpfungen und Assoziationen zu veranschaulichen. Solche aus der eigenen Erfahrung hergestellten Bilder sind wirkungsvoll, weil sie ebenfalls die eigene Art des Denkens widerspiegeln und aus den eigenen Erfahrungsschatz kommen. Je deutlicher man sich eine Situation vorstellt und visualisiert, desto effektiver wird sie im Gedächtnis für einen späteren Abruf verankert werden. Mnemonische Imagination sollte dabei lebhaft, grell oder sinnlich sein.
Die Lokation schließlich bietet einen schlüssigen Kontext, in den Informationen zusammenhängend eingefügt werden können, und Lokationen helfen auch, um einen Gedächtnisinhalt von anderen zu unterscheiden. Die Lokation gibt den Mnemotechniken Kontext und Aufbau und verhindert, dass sie mit ähnlichen Inhalten durcheinander gebracht werden und auf Dauer belastbarer sind.

Siehe auch Grundprinzipien des menschlichen Lernens



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Das 4-Mat-System von Bernice McCarthy




Aufbauend auf David Kolbs Lernstile entwickelte Bernice McCarthy das 4-Mat-System, das berücksichtigt, dass Menschen unterschiedlich lernen und daher Informationen unterschiedlich aufnehmen. Kolb hat vier verschiedene Lernstile herausgefunden und ihnen seltsam anmutende Namen gegeben: den Divergierer, den Assimilierer, den Konvergierer und den Akkommodierer. Zwei davon geben an, wie Erfahrungen gesammelt werden (abstrakt/analytisch oder eher konkret/praktisch) und zwei geben an, wie diese Erfahrungen dann verarbeitet werden (nach innen gerichtetes Beobachten und Nachdenken oder nach außen gerichtetes konkretes Handeln).

Für Lehrende ist es daher wichtig, auf die verschiedenen Lernstile der Lernenden einzugehen. Das 4-Mat-System teilt die Menschen in Bezug auf das Lernen in vier Grundtypen ein:

  • Der Warum-Typ (Warum soll ich das lernen?) will wissen, warum das, was der Lehrende vorträgt, gerade für ihn von Interesse sein soll.
  • Der Was-Typ (Was ist das genau?) möchte die Sache erklärt bekommen, möchten Zahlen und Fakten geliefert bekommen und kann vor allem auf diese Weise überzeugt werden.
  • Der Wie-Typ (Wie kann das angewendet werden?) möchte wissen, wie etwas funktioniert und möchte am liebsten alles sofort ausprobieren.
  • Der Was wäre wenn-Typ (Was ist wenn … ?) braucht Zukunftsszenarien, um auf einen Lerninhalt einzugehen oder sich von etwas überzeugen zu lassen.

Man kann dieses 4MAT-System aber nicht nur dazu nutzen, anderen Menschen Wissen zu vermitteln, sondern auch sich selbst, denn mit diesem System kann man sein Lernen strukturieren und systematisch neue Themen erschließen. Dieses System spiegelt auch einen gewissen zeitlichen Ablauf für das Erlernen von neuem Lernstoff wider, denn zuerst sollte man sich beim Lernen immer fragen: Warum soll ich das lernen? (Motivation) Erst danach sollte man sich den Fakten des Themas zuwenden und danach die Anwendung üben bzw. wenigstens überlegen, wie man das Wissen anwenden kann. Erst danach sollte man sich mit weiteren Fragen und Szenarien beschäftigen (Was wäre wenn … ?).


[Quelle: http://www.aboutlearning.com/what-is-4mat/what-is-4mat]

Linktipp
http://www.aboutlearning.com/ (12-02-21)

Bildquelle
http://www.aboutlearning.com/what-is-4mat/what-is-4mat (12-02-21)



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Drei Kompetenzstufen des Lernens




Im Seiwert Newsletter vom Mai 2012 findet sich ein heuristisches Modell des Lernens, wonach Lernen bedeutet, nach einer Vorstufe nacheinander drei Kompetenzstufen zu erklimmen.

  • Vorstufe: Unbewusste Inkompetenz = “Ich weiß nicht, dass ich es nicht kann.”
  • 1. Stufe: Bewusste Inkompetenz = “Ich weiß, dass ich es nicht kann, aber ich will es lernen.”
  • 2. Stufe: Bewusste Kompetenz = “Ich kann es, aber mit viel Anstrengung.”
  • 3. Stufe: Unbewusste Kompetenz = “Ich beherrsche es spielend.”

Wenn man die letzte Kompetenzstufe erreicht, hat man Spaß an einer Tätigkeit, und sie erfüllt einen mit Energie und Befriedigung.

 



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© Werner Stangl Linz 2019