Zum Thema ‘Medien’

Medien sind ganz allgemeinen Vermittler zwischen Menschen und informationen.



Medien sind ganz allgemeinen Vermittler zwischen Menschen und informationen.

Optimale Aufgabenschwierigkeit in künstlichen neuronalen Netzen




Beim menschlichen und tierischen Lernen gibt es bekanntlich einen optimalen Schwierigkeitsgrad, bei dem am besten Neues gelernt wird, denn sind die Aufgaben zu leicht, gibt es kaum noch etwas zu lernen und es ist schwierig sich zu motivieren, sind die Aufgaben zu schwer, scheitert man und die Motivation ist dahin. Für das optimale Lernen muss daher immer genau jene Schwierigkeitsstufe bei Aufgaben gefunden werden, bei der die Inhalte einerseits fordernd, andererseits aber auch bewältigbar sind. Das gilt auch für neuronale Netzwerke, wie Wilson et al. (2019) gezeigt haben, denn neuronale Netzwerke lernen dann am besten, wenn sie etwa fünfzehn Prozent Fehler machen, etwa auch solche Fehler, die menschliches und tierisches Lernen nachbilden sollen. In den Versuchen wurde ein sehr einfacher Test eingesetzt, in dem die elektronischen Probanden lediglich eine sich gemeinsam bewegende Gruppe von Punkten erkennen mussten, wobei sich diese Fähigkeit durch Üben verbessern lässt, und wie schnell die Netzwerke lernen, lässt sich dabei auch exakt messen. Nach diesen Experimenten ist die Lerngeschwindigkeit am höchsten, wenn man durch Anpassen der Schwierigkeit die Trefferquote bei 15 Prozent hält, wobei diese 85-Prozent-Regel auch für alle getesteten Akteure gilt. Weicht die Fehlerrate dagegen in die eine oder andere Richtung deutlich von diesem Wert ab, sinkt die Lerngeschwindigkeit exponentiell.

Literatur

Wilson, R. C., Shenhav, A., Straccia, M. & Cohen, J. D. (2019). The Eighty Five Percent Rule for optimal learning. Nature Communications volume, 10, doi:10.1038/s41467-019-12552-4.



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Zerstörung der Aufmerksamkeit




Unter dem Titel “Von der Zersplitterung der Informationen” weist Tania Konnerth  in ihrem Zeit zu leben-Newsletter 514 vom 6.6.2010 darauf hin, dass Informationen heute ganz anders aufbereitet werden als noch vor 20 Jahren, denn die Portionen, in denen Fakten und Informationen präsentiert werden, wurden immer kleiner.

In Filmen werden die Schnitte immer kürzer, aber auch Texte in Büchern oder Zeitschriften werden kürzer. Sachbücher werden heute normalerweise mit vielen Zwischenüberschriften, zusammenfassenden Kästchen, und Randnotizen aufbereitet, wodurch man zwar Sachzusammenhänge schnell erfassen und auch leichter behalten kann, aber zu viele Zwischenüberschriften zerfleddern den Text und führen dazu, dass man ihn nur noch oberflächlich liest. Angesichts dieser fragmentierten Reize hat man fast keine Möglichkeit mehr, ruhig auf etwas hinzuschauen, denn unsere Augen finden oft keinen Halt mehr. Das Hauptziel einer solchen Lektüre besteht eher darin, nicht die Orientierung zu verlieren und wenigstens einen gewissen Überblick zu erhalten, was aber auf Kosten der Tiefe und auch der Konzentrationsfähigkeit geht. Unsere Lesegewohnheiten haben sich dadurch so radikal verändert, dass es einem nach solchen Lektüren immer schwieriger fällt, z.B. einen Roman oder auch nur eine Kurzgeschichte im angemessenen Tempo zu lesen – ich selber brauche im Urlaub für die Umstellung auf Ferienlektüre immer einige Tage, vom Überfliegen der Texte aus meinem Berufsalltag zu einer geruhsamen und entspannenden Leseweise zu gelangen.

Man sollte daher versuchen, auch im Alltag immer wieder eine solche kontemplative Lektüre einzuschieben – etwa vor dem Schlafengehen, was in der Regel auch das Abschalten von den Tagesgedanken erleichtert.



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Vokabel-Poster für den Grundwortschatz




franzoesischposterEin Vokabel-Poster ist ein Poster (Größe 70 x 100cm) mit 1500 Vokabeln aus dem Grundwortschatz einer Fremdsprache, kann man sich übers Bett, in die Küche oder ins Badezimmer hängen. Jedes Mal, wenn man daran vorbeigeht, schaut man sich mindestens eine Vokabel an. Das kostet viel weniger Überwindung, als sich zum Pauken an den Schreibtisch zu setzten.

Durch die ständige Wiederholung prägen sich die Vokabeln fast von alleine ein. Die Wörter sind Lehrbuch-unabhängig und in Kategorien geordnet. Der Hintergrund des Englisch-Posters ist mit Sehenswürdigkeiten aus London, das Französisch-Poster aus Paris gestaltet.

Ein solches Poster mit dem Grundwortschatz aus Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. kann im Internet unter http://lernposter.lerntipp.at/ bestellt werden.

Für das spielerische Erlernen der ersten englischen Wörter im Kindergarten, in der Vorschule und in der Grundschule gibt es jetzt das Lernposter “My first English words” mit Bildern und den Begriffen in Deutsch und Englisch. Auch für das sichere Erlernen der English irregular verbs im Vorübergehen gibt es jetzt ein eigenes Lernposter.



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© Werner Stangl Linz 2019