Zum Thema ‘Linktipp’

Unsere Linktipps beziehen sich in der Regel auf Ergänzungen zu den eigenen Lerntipps.



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Unsere Lerntipps auf lerntipp.at




Praktische Lerntipps

Bei vielen Lernenden haben sich in der Praxis die immer gleichbleibenden Techniken zum Erlernen einer Fremdsprache oder zum Behalten eines Textes bei einem Referat eingeschlichen. Daher sollte man immer wieder versuchen, eingetretene Lernpfade zu verlassen und neue Lerntechniken auszuprobieren, die wertvolle Lernzeit sparen können. Unsere Tipps sind nicht nur für die Schule oder das Studium gedacht, sondern lassen sich auch in der Freizeit anwenden, denn wer sich immer wieder fragt, ob die Haustür tatsächlich abgeschlossen worden ist, verliert Zeit, da der Weg zur Schule oder Uni unterbrochen werden muss, weil eine Überprüfung von Routinevorgängen erforderlich ist. Bei Inhalten, die sich ständig wiederholen, hat sich bei manchen so viel Routine eingeschlichen, dass die Vorgänge gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden und deshalb leicht in Vergessenheit geraten. Noch problematischer ist es, wenn man ein Referat vor einer Schulklasse oder an der Universität halten soll und plötzlich der ganze Text nicht mehr aus dem Gedächtnis abrufbar ist. Der Stress in einer solchen Situation kann nämlich Gedächtnisblockaden erzeugen, die mit einem gezielten Training minimiert werden können. Vor allem das Lernen mit allen Sinnen fördert die Merkfähigkeit und wer lernt, organisierend zu denken, hat es im beruflichen und privaten Alltag leichter. Alle, die mit dem Lernen Probleme haben, haben oft nur die richtige Lerntechnik noch nicht parat. Wenn LehrerInnen Inhalte unterrichten, die sie schon lange kennen, sind diese für SchülerInnen oder StudentInnen häufig Neuland, wenn sie sich nicht zufällig schon einmal in der Freizeit mit diesem Themenbereich befasst haben. Das Lesen von Büchern und das Erzählen des Inhalts einem guten Freund oder einer Freundin sind lernfördernde Konzentrationsübungen, die in einen Lernprozess mit einbezogen werden sollten. Auch müssen beim Lernen in den eigenen vier Wänden die Rahmenbedingungen stimmen, um in der Schule oder der Uni erfolgreich zu sein. Eine gesunde Ernährung, nicht zu wenig Schlaf und auch Sport, der Spaß macht, bilden oft die Basis für den Ausbau der eigenen Merkfähigkeit. Inhalte, die interessant sind, lernt man wesentlich leichter als Lernmaterial, dass man sich nicht ausgesucht hat. Hier zeigen unsere praktischen Lerntipps, wie selbst schwieriger Lernstoff leicht und schnell auswendig gelernt werden kann. Wer sich informieren möchte, wie vielseitig die Methoden zur Steigerung der Merkfähigkeit sein können, findet auf unseren Internetseiten praktische Tipps. Wir versuchen zu zeigen, wie große Lernziele in kleinen Abschnitten und mit sinnvollen Lerntechniken leichter erreicht werden können. In unseren Tipps wird gezeigt, wie eine Art Lerncocktail gemixt werden kann, der aus leichten, mittleren und schweren Aufgaben besteht, wobei mit dem persönlichen Mix man aus schwierigen Lernblöcken überschaubare Module machen kann, die zum aktiven Lernen motivieren. Man sollte daher für jedes Lernziel zuerst die passende Lernmethode auswählen, damit das Lernen auch nicht zu lange dauert. Wer beim Lernen in Zukunft Zeit sparen möchte, hat die Möglichkeit, unsere Lerntechniken auszuprobieren und genau jene Lernmethoden zu übernehmen, die zu den persönlichen Lernfähigkeiten und zum aktuellen Lerninhalt passen:



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Aufschieberitis bei Studentinnen und Studenten




Nach Untersuchungen zeigen etwa 70 bis 90 Prozent der Studierenden Prokrastinationsverhalten, denn das selbstbestimmte Lernen verleitet viele StudentInnen zum Aufschieben. Ursache sind meist unklare Prioritäten, eine schlechte Planung, oder dass man gar nicht weiß, wie und womit man überhaupt anfangen soll, andere wieder prokrastinieren, weil sie Versagensängste haben. Vor allem besonders langwierige, umfangreiche Aufgaben wie Bachelor- und Masterarbeit werden von Studenten oft aufgeschoben. Um erfolgreich bei Prüfungen zu sein, muss man oft kurzfristig Unangenehmes in Kauf nehmen, um übergeordnete Ziele zu erreichen. Dazu gehört etwa, für eine Prüfung mehrere Tage oder Wochen zu lernen und in dieser Zeit seine Freizeit einzuschränken. Das gelingt leichter, wenn StudentInnen nach einem festen Zeitplan arbeiten und jeden Tag zur selben Uhrzeit beginnen. Man sollte sich dabei etwa zehn bis fünfzehn Minuten vorher Zeit nehmen, um sich innerlich auf seine Aufgabe einzustellen, etwa indem man seinen Arbeitsplatz herrichtet und Gegenstände, die ablenken können, wegräumt.  Auch sollte man große Aufgaben immer in kleine Schritte zerlegen und diese kleinen Schritte auch zu notieren, denn generell nehmen sich viele StudentInnen zu viele Aufgaben am Tag vor. Hilfreich ist dabei dann die Fünfzig-Prozent-Regel, wobei man sich fragt, wie viel man eigentlich schaffen will, denn wenn man zu seinem Arbeitspensum eine konkrete Vorstellung entwickelt hat, sollte man den Umfang noch einmal um die Hälfte reduzieren, denn erst dann ist die Planung in der Regel realistisch.

Die Prokrastinationsambulanz der Westfälischen Wilhlems-Universität Münster bietet Diagnostik, Beratung und Therapie bei Prokrastination an und erforscht dieses Problem mit dem Ziel, die Behandlung zu optimieren. Auf der Site der Prokrastinationsambulanz hat man die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu testen:

Prokrastination (Pathologisches Aufschieben)
Depressivität
Aufmerksamkeitsstörung (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung; ADS oder ADHS)

Zu diesen Bereichen erscheinen nacheinander Fragebögen, die in der Praxis und Forschung der klinischen Psychologie entwickelt und genutzt werden. Auf der Grundlage dieser Fragebögen erfolgt die Einschätzung einer möglichen Behandlungsbedürftigkeit. Man kann den Selbsttest für sich allein ausfüllen und anonym auswerten lassen und erhält sofort im Anschluss eine individuelle Rückmeldung darüber, ob man gemäß den Angaben zum Aufschiebeverhalten bereits von Prokrastination sprechen kann oder nicht.

Link: http://ww3.unipark.de/uc/Selbsttest_Prokrastination/ospe.php (16-04-04)

Quellen
http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article153980794/Gegen-Aufschieberitis-hilft-die-50-Prozent-Regel.html (16-04-10)
https://www.uni-muenster.de/Prokrastinationsambulanz/Angebote_Test.html (16-04-10)
https://studium.lerntipp.at/motivation/aufschieberitis.shtml (16-04-10)



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Was ist ein Kommentar?




Als Kommentar wird eine Textsorte bezeichnet, die eine persönliche Anmerkung zu einem beliebigen Thema darstellt. Da eine Kommentar eine meinungsbetonte Textsorte ist, steht natürlich die Ansicht, Perspektive und Meinung des jeweiligen Autors bzw. der Autorin im Vordergrund, d. h., die subjektive, persönliche Meinung zum Sachverhalt ist also die Kernaussage eines solchen Textes.

Man unterscheidet Argumentationskommentar, Entweder-Oder-Kommentar und Geradeheraus-Kommentar.

Im Detail siehe dazu das Arbeitsblatt Der Kommentar.



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© Werner Stangl Linz 2019