Zum Thema ‘Lernen lernen’

Lernen lernen bezeichnet den metakognitiven Prozess, richtiges Lernen zu erlernen.



Lernen lernen bezeichnet den metakognitiven Prozess, richtiges Lernen zu erlernen.

Richtig Pausen machen beim Lernen – eine kleine Pausenkunde




Atempause (etwa 5 Minuten lang)

Ideal alle 15 Minuten: Atmen Sie tief durch, schließen Sie kurz die Augen. Recken und strecken Sie sich. Gucken Sie aus dem Fenster, beobachten Sie den Himmel, die Bäume – und vergessen Sie nicht zu trinken (Wasser ist ideal)

Mini-Erholungspause (etwa 15 Minuten lang)

Gönnen Sie Ihrem Körper nach ungefähr 60 Minuten (= ein Arbeitsblock) etwas Ruhe. Gehen Sie an die frische Luft, gießen Sie sich einen Tee auf, hören Sie Musik, naschen Sie Obst – oder tun Sie sonst etwas, das Sie entspannt

Maxi- Erholungspause (etwa 60 Minuten lang)

Nach drei bis vier Stunden ist Zeit für einen gesunden Snack mit leichten Nudeln und einem Salat. Sie können auch kleine Einkäufe erledigen, etwas Sport treiben oder einfach abschalten, indem Sie zu Ihrer Lieblingsmusik tanzen



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Einstellung beim Lernen




Beim Lernen kommt es immer auch auf die Einstellung eines Menschen an,, denn das Gehirn will sich belohnen und versucht vorhandene Überzeugungen beim Lernen zu bestätigen. Wenn man von etwas schon viel weiß, ist man neugierig auf Neues, das dieses Wissen ergänzt, sodass das Lernen fast wie von selber geht. Das merkt man vor allem bei Hobbys. Ist man jedoch von Anfang an von seinem Scheitern beim Lernen überzeugt, so wird man mit Garantie früher oder später scheitern. Beim Lernen muss daher richtig Gemachtes belohnt werden, nicht aber das Vermeiden von Fehlern honoriert werden. Denn beim Lernen die Möglichkeit zu haben, dabei auch Fehler zu machen, bringt mehr Freude beim Lernen und verbessert die Lernfähigkeit.



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Metakognitive Lernstrategien




Lernende benötigen strategische Kompetenzen, wenn sie einen Lernprozess erfolgreich bewältigen wollen. Unter Lernstrategien werden in der Regel Verhaltensweisen sowie Kognitionen des Lernenden verstanden, die dieser zur Beeinflussung des Enkodierungsprozesses während des Wissenserwerbs einsetzt. Diese Begriffsbestimmung sieht die Lernenden als Menschen, die Informationen aktiv verarbeiten, interpretieren und zusammenfügen und dazu eine Vielzahl verschiedener Strategien zur Selektion, Enkodierung, Speicherung sowie zum Abruf von Informationen heranziehen. Mittels metakognitiver Strategien findet eine interne Erfolgskontrolle der eigenen Lernschritte statt. Der Lernende übernimmt mit Hilfe dieser Strategien Aufgaben, die im traditionellen Unterricht der Lehrende übernimmt und welche die Kontrolle seines Lernprozesses betreffen. Prinzipiell umfassen sie Strategien zur Planung und Auswahl von kognitiven Lernstrategien, zur Überwachung und Kontrolle des Verstehens und zur Regulierung des Lernprozesses. Die Planungskomponente metakognitiver Strategien umfasst Aktivitäten zur Planung und inhaltlichen Vorbereitung konkreter Lernphasen. Dabei geht es vor allem um Fragen, welche Gebiete des Lernstoffs relevant sind und welche nicht, in welcher Reihenfolge der Stoff durchgearbeitet werden soll usw.. Die Überwachungskomponente umfasst Aktivitäten zur Kontrolle des eigenen Lernprozesses anhand eines gezielten Soll-Ist-Vergleichs, d.h. einem Vergleich von sich selbst gesteckten Lernzielen und dem erreichten Lernforschritt. Die Regulierungskomponente der metakognitiven Lernstrategien schließlich bezieht sich auf Verhaltensänderungen, die sich aus der Selbstdiagnose von Lernschwierigkeiten ergeben.



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

© Werner Stangl Linz 2019