Archiv für die Kategorie „Tipps für LehrerInnen“

Lehrerhandbuch Internet-ABC

Freitag, 12. März 2010

Das Internet-ABC stellt Unterrichtsmaterialien zum Thema “Kinder und Internet” zum Download bereit: als Gesamtpaket oder für einzelne Unterrichtseinheiten.

Das gesamte Lehrerhandbuch

Einzelne Teile des Handbuchs

Einleitung

  • Urkunde (Vorlage, PDF-Dokument, ca. 850 KB)
    Nach der Bearbeitung mehrerer Lernmodule können die Kinder eine Urkunde bekommen, die ihnen die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen bescheinigt und sie motiviert, die weiteren Lernmodule zu absolvieren.

Einzelne Unterrichtseinheiten des Handbuchs

Surfen und Internet – So funktioniert das Internet

Achtung! Die Gefahren – Darauf solltest du achten!

  • Werbung und Einkaufen im Internet (900 KB)
    Werbung gibt es auch im Internet – und so manche Werbung hat auch noch negative Begleiterscheinungen. Kinder lernen in diesem Kapitel, wie sie damit umgehen können.

Lesen, Hören, Sehen – Medien im Internet

Mitreden & Mitmachen – Selbst aktiv werden!

Vokabel-Poster für den Grundwortschatz

Donnerstag, 4. März 2010

franzoesischposterEin Vokabel-Poster ist ein Poster (Größe 70 x 100cm) mit 1500 Vokabeln aus dem Grundwortschatz einer Fremdsprache, kann man sich übers Bett, in die Küche oder ins Badezimmer hängen. Jedes Mal, wenn man daran vorbeigeht, schaut man sich mindestens eine Vokabel an. Das kostet viel weniger Überwindung, als sich zum Pauken an den Schreibtisch zu setzten.

Durch die ständige Wiederholung prägen sich die Vokabeln fast von alleine ein. Die Wörter sind Lehrbuch-unabhängig und in Kategorien geordnet. Der Hintergrund des Englisch-Posters ist mit Sehenswürdigkeiten aus London, das Französisch-Poster aus Paris gestaltet.

Ein solches Poster mit dem Grundwortschatz aus Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. kann im Internet unter http://lernposter.lerntipp.at/ bestellt werden.

Für das spielerische Erlernen der ersten englischen Wörter im Kindergarten, in der Vorschule und in der Grundschule gibt es jetzt das Lernposter “My first English words” mit Bildern und den Begriffen in Deutsch und Englisch. Auch für das sichere Erlernen der English irregular verbs im Vorübergehen gibt es jetzt ein eigenes Lernposter.

Merkmale nachhaltigen Lernens

Freitag, 4. Dezember 2009

Wilfried Helms nennt einige wesentliche Aspekte nachhaltigen Lernens, denn effektives Lernen bedeutet für ihn das Lernen in kleinen Schritten, was Zeit und Geduld kostet.

  • Ich brauche Lernwillen: »Ich will lernen.«
  • Ich verschaffe mir einen Überblick. (Was soll ich tun? Was brauche ich dazu? Welche Methode ist die richtige?)
  • Ich sortiere oder ordne mir den Lernstoff. (Reihenfolgen lassen sich leichter lernen.)
  • Ich lerne mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Fühlen und Bewegung. (Spaß!)
  • Ich verbinde den Lernstoff mit meinem Vorwissen, indem ich zum Beispiel bei Vokabeln eigene Sätze bilde.
  • Ich wiederhole den Lernstoff immer wieder (am Anfang häufiger, später seltener).
  • Ich rede über den Lernstoff mit eigenen Worten.
  • Ich mache Ähnliches unähnlich (zum Beispiel durch Bewegungen, zeitlich versetztes Lernen und Eselsbrücken).
  • Ich verändere die Reihenfolge oder Ordnung, um über die Fakten einzeln zu verfügen.
  • Ich freue mich über meinen Lernerfolg.
  • Ich schließe eventuelle Lernlücken.

Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/
regional/lippe_rss_erg.php?id=33332 (09-12-04)

Vorwissenschaftliche Arbeit

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ein wichtiger Aspekt der neuen Reifeprüfung ist die Erstellung einer vorwissenschaftlichen Arbeit. Jeder Schüler muss in Zukunft bereits am Ende der siebten Klasse in Absprache mit seinem Lehrer das Thema einer vorwissenschaftlichen Arbeit für seine Reifeprüfung wählen. In einem Fach seiner Wahl muss der Schüler diese Arbeit während der achten Klasse vor dem Reifeprüfungstermin erarbeiten und somit seine Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten und seine Studienfähigkeit unter Beweis stellen. Die fertige Arbeit wird dann im Rahmen der Reifeprüfung – ähnlich wie bei Prüfungen auf der Universität – vom Schüler mündlich präsentiert. Vom Umfang her wird die Vorwissenschaftliche Arbeit zwischen 4500 und 6000 Worten, also eine Länge von 15 bis 17 Seiten umfassen, wobei jede Lehrkraft höchstens fünf Arbeiten betreuen soll. Die künftige schriftliche Prüfung besteht dann aus den Fächern Deutsch, Mathematik und einer lebenden Fremdsprache und als viertes Prüfungsfach kann Darstellende Geometrie, Chemie, Physik, Biologie oder eine weitere Fremdsprache gewählt werden.
In der Neukonzeption der Reifeprüfungsbestimmungen für allgemein bildende höhere Schulen in Österreich trägt man mit den drei voneinander unabhängigen Säulen (verpflichtende vorwissenschaftliche Arbeit mit Präsentation, standardisierte schriftliche Klausurprüfung, standortbezogene mündliche Prüfung) auch den Anforderungen nach Erhöhung der Studierfähigkeit, Standardisierung und Kompetenzorientierung sowie der Wahrung von standortbezogenen Spezifizierungen und schulautonomen Profilbildungen Rechnung.

reifepruefung_3saeulen

Die vorwissenschaftliche Arbeit vereint die positiven Erfahrungen aus den Bereichen der Fachbereichsarbeit sowie der Spezialfrage und trägt den individuellen Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie schulspezifischen Elementen und schulautonomen pädagogischen Schwerpunkten Rechnung. Sie soll eine eigenständige, außerhalb der Unterrichtszeit erstellte Arbeit sein, welche die Studierfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen unter Beweis stellt. Die bei der Präsentation nachgewiesene Präsentationskompetenz sowie die Ausdrucks- und Diskursfähigkeit sind Teil der vorwissenschaftlichen Arbeit (“1. Säule”) und in deren Beurteilung einzubeziehen.

Dieses Modell nimmt grundsätzlich Rücksicht auf die gesetzlichen Sonderformen der AHS und auf die autonomen Schwerpunkte. Besucht ein/e Schüler/in eine AHS-Sonderform oder einen solchen Schwerpunkt, muss dieser im Rahmen der Reifeprüfung abgebildet werden. Die an den Standorten autonom entwickelten, laut Lehrplan der AHS mit mindestens 8 Wochenstunden ausgestatteten Schwerpunkte sind somit entweder bei der “Vorwissenschaftlichen Arbeit” oder bei den Klausurprüfungen (als “4. Klausur”) oder den “Mündlichen Prüfungen” von den Schüler/innen bei ihrer Prüfungswahl zu berücksichtigen . Die Aufgabenstellungen für diese “4. Klausur” (wenn sie eine “Schwerpunktklausur” ist – zB Informatik) werden allerdings am jeweiligen Standort erstellt.

Details zur “Vorwissenschaftlichen Arbeit“ mit Präsentation

Ziele der VWA und ihrer Präsentation sind

  • angemessene Themenstellung
  • Selbstständigkeit
  • Ursachen und Zusammenhänge aufzeigen
  • Arbeit mit Quellen und (vor)wissenschaftlichen Methoden
  • Logisches und kritisches Denken
  • Klare Begriffsbildung
  • Sinnvolle Fragestellungen
  • Ausdrucks- Diskursfähigkeit

Details

  • Festlegung auf das Thema: Ende der vorletzten Schulstufe (Im Verlauf der vorletzten Schulstufe sollte zB eine Unverbindliche Übung „Vorwissenschaftliches Arbeiten“ angeboten werden; Zweck: Schülerinnen und Schüler erwerben bzw. schärfen die nötigen Kompetenzen);
    Das Thema der VWA wird im Einvernehmen zwischen Prüfer/in und Schüler/in festgelegt und nachweislich durch die Schulleitung approbiert
  • Lehrer/in kann ein Thema ablehnen, nicht aber den/die Schüler/in
  • Teamarbeit ist unter genau zu definierenden Voraussetzungen möglich: Eine Aufgabenstellung kann von höchstens drei Prüfungskandidat/innen bearbeitet werden, wobei die Themenbereiche so weit abgegrenzt werden müssen, dass die eigenständige Leistung eines jeden einzelnen Prüfungskandidaten klar erkennbar und beurteilbar ist, daher:
  • Themenstellung mit Untertitel und Abstract in einer Fremdsprache („Erwartungshorizont“)
  • Die VWA ist nicht einem Unterrichtsgegenstand zugeordnet.
  • Der Prüfer muss sachkompetent, aber nicht der Fachlehrer sein
  • Die Zahl der VWA pro Prüfer wird nicht festgelegt und ist an der Schule zu regeln. Es besteht für die Schüler/innen eine freie Wahl der Prüfer/innen.
  • (Gemeinsames, verpflichtendes) Gespräch zwischen Lehrkraft und Schüler/innen zu Beginn der VWA (Allgemeines, Organisatorisches, „Spielregeln“, Intention, Konsequenzen bei Verwendung unerlaubter Hilfsmittel,…)
  • 2 bis 3 weitere Orientierungsgespräche während der Erstellung der VWA (= Einzelgespräche!) zw. Lehrer/in und Schüler/in verpflichtend, bei denen die Lehrkraft den Fortschritt/Prozess beobachtet und protokolliert : Lehrer/innen erhalten einen Protokollbogen, in dem die Fortschritte im Lernprozess festgehalten werden
  • (Begleitendes) Protokoll für Schüler/innen verpflichtend, in dem eigene Fortschritte dokumentiert werden
  • Abgabe der VWA (inkl. Begleitprotokoll): Ende des ersten Semesters
  • Negative bzw. nicht beurteilte VWA muss wiederholt werden (Nebentermin)
  • Umfang: Korridor 4500-6000 Worte, (exklusive Inhalts-, Literatur- und Bilderverzeichnis; entspricht 15-20 Seiten à ca. 300 Worte/Seite)
  • Vorlage: digital und 2 ausgedruckte Exemplare
  • Die Schulbehörde 1. Instanz legt den Termin für die Präsentation der VWA fest. Die Dauer beträgt ca. 10 Minuten und soll ein Problemaufriss, jedoch nicht bloß eine Inhaltsangabe sein. Der/Die Kandidatin soll dabei seine/ihre Diskursfähigkeit, die initiative Mitgestaltung des Gespräches, seine/ihre Argumentationsfähigkeit etc. unter Beweis stellen.
  • Bei der Präsentation einer Arbeit in der Fremdsprache geschieht das in der Fremdsprache, die Kommission kann aber Zwischenfragen auf Deutsch stellen.

Beurteilung

  • Die Lehrkraft beschreibt in einem „Gutachten“ die Vorzüge und Schwächen der schriftlichen Arbeit.
  • Die Gesamtbeurteilung wird nach der Präsentation festgelegt.
  • Eine positiv beurteilte VWA (mit Präsentation) soll erhalten bleiben, auch wenn die Abschlussklasse wiederholt werden muss.

Nützliche Internetseiten zur Erstellung einer vorwissenschaftlichen Arbeit

Quelle: http://www.bmukk.gv.at/schulen/unterricht/ba/reifepruefung.xml (09-09-09)

Wochenpläne, Urkunden, Schmuckblätter, Namenskarten

Freitag, 9. Oktober 2009

eduGenerator

Der education highway bietet für LehrerInnen mit dem eduGenerator eine originelle Online-Hilfe für eine komfortable Generierung von Wochenplänen, Urkunden, Schmuckblättern und Namenskarten im Primarschulbereich an – mit wenigen Klicks kommt man so zu fertigen Wochenplänen, Urkunden oder Schmuckblättern.
Link: http://www.eduhi.at/material/edugenerator/