‘Tipps für Eltern’

Tipps für Eltern sind Empfehlungen und Hinweise, wie sie ihre Kinder besser erziehen können.

Eltern fragen: Wie lernen Kinder zu Hause richtig?

Dienstag, April 11th, 2017

Lernen findet nach Meinung von Lern-Experten immer in Beziehungen statt und je mehr Sinne dabei genutzt werden, desto besser. Positive Gefühle sollten beim Lernen möglichst lange erhalten bleiben. Eltern sollten ihre Erwartungen dem Leistungsvermögen ihrer Kinder anpassen, denn erreichte Erwartungen erzeugen Freude über Gelungenes und nicht Enttäuschung. Auch gegen Lernen im Stehen spricht nichts. Pausen, die nur kurz andauern und nicht zum Ausstieg aus dem Thema führen, sollten auch öfter gemacht werden. Zum gelingenden Lernen trägt auch eine ruhige Umgebung ohne Radio oder TV oder Handy bei. Erforderlich ist es, nach einer Lerneinheit mindestens eine halbe Stunde auf Fernsehen zu verzichten, denn sonst ist alles Lernen vergeblich.

Siehe dazu Lerntipps für Eltern – http://eltern.lerntipp.at/tipps.shtml

Nach einem Bericht des Schwarzwälder Boten vom 10. April 2017



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Lernen nach Lerntypen – ein Mythos

Montag, Februar 6th, 2017

Die Lerntypentheorie, so wie sie heute von vielen vermittelt wird, richtet viel Schaden an, indem sie annimmt, dass sinnliche Wahrnehmung gleich Lernen wäre und vorgibt, eine bewährte Theorie zu sein. Das ist sie keinesfalls!

Das Konzept des typengerechten Lernens erfreut sich nicht nur bei Eltern, sondern auch bei LehrerInnen seit einigen Jahrzehnten einer ungebrochenen Popularität. Pashler et al. (2008) haben deshalb mehr als 70 verschiedene Modelle von Lernstilen untersucht, ob es einen empirischen Nachweis dafür gibt, dass Menschen typengerecht besser und effizienter lernen. Nahezu alle Untersuchungen, die angeblich den Nachweis der Wirksamkeit typengerechten Lernens erbracht haben, missachteten grundlegende Kriterien wissenschaftlichen Forschens und waren nicht nur widersprüchlich sondern letztlich im Sinne von vorhandenen Lerntypen uninterpretierbar. Weder wurden die ProbandInnen nach dem statistisch notwendigen Zufallsprinzip auf die verschiedenen Untersuchungsgruppen verteilt, noch wurde sichergestellt, dass alle TeilnehmerInnen am Ende des Experiments denselben Test absolvierten, sodass ihre Lernfortschritte objektiv verglichen hätte werden können. Von den wenigen Studien, die den wissenschaftlichen Standards entsprachen, kamen mehrere zu Ergebnissen, die den Annahmen typengerechter Lernstile widersprachen, sodass sich nach aktuellem Forschungsstand durch nichts belegen lässt, dass Menschen auf unterschiedliche Weise lernen und auch sich nicht grundlegend, wie es manche Lerntypentheorien nahelegen, in ihrem Lernverhalten unterscheiden.

Literatur
Pashler, Harold, McDaniel, Mark, Rohrer, Doug & Bjork, Robert (2008). Learning Styles: Concepts and Evidence, Psychological Science in the Public Interest, 9, 106-119.



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Aus einer Buchempfehlung

Sonntag, Dezember 18th, 2016

In einer Buchempfehlung, die in unser Postfach flatterte, hieß es wortwörtlich: „Ohne Wollen kein Können, wie Sie gezielt zur Lernmotivation Ihrer Kinder beitragen. Vielen Kindern und Jugendlichen mangelt es nicht an Intelligenz, sondern an Lernmotivation. Doch wie entstehen solche Motivationsstörungen, wie äußern sie sich, und vor allem: was können Sie dagegen tun?“

Und weiter: „Dieser fachkundige und vielfach bewährte Ratgeber klärt Eltern, Lehrer und Erzieher über mögliche Ursachen auf, liefert Erklärungen und vermittelt wirksame und praxiserprobte Hilfen zur häuslichen und schulischen Motivationsförderung. Die zentralen Förderbausteine sind: systematische Verselbständigung, altersgemäßes Fordern, Loben und Ermutigen, konstruktive Kritik und Grenzziehung, Erziehungskonsens, Wecken von Neugier, Tätigkeitsangebote, Lernen lernen, Lernen mit dem Computer und Lernspiele, Selbstmotivierung und Sinnfindung. Die Leserinnen und Leser erhalten nicht nur Erklärungshilfen und Fördertipps, sondern sie werden auch durch interessante Fall- und Motivationsgeschichten zum Nachdenken angeregt.“

All diese Themen werden auch in den Lerntipps für Eltern behandelt: http://eltern.lerntipp.at/tipps.shtml Ausgangspunkt ist hier allerdings die Individualität der Kinder, denn jedes Kind hat seine eigene Lerngeschichte und seine eigenen Lerngewohnheiten. Jedes Kind ist anders. Daher ist es notwendig, diese Individualität zu berücksichtigen! Auch gilt: Ein Kind sollte allein mit der Schule zurecht kommen. Allerdings fällt es vielen Eltern schwer, sich auf eine „Begleit-“ und „Kontrollfunktion“ zurückzuziehen. Das einfache Prinzip lautet: „Hilf mir es selbst zu tun und lobe mich ausgiebig dafür!“



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© Werner Stangl Linz 2018