Archiv für die Kategorie „Tipps für Eltern“

Vokabel-Poster für den Grundwortschatz

Donnerstag, 4. März 2010

franzoesischposterEin Vokabel-Poster ist ein Poster (Größe 70 x 100cm) mit 1500 Vokabeln aus dem Grundwortschatz einer Fremdsprache, kann man sich übers Bett, in die Küche oder ins Badezimmer hängen. Jedes Mal, wenn man daran vorbeigeht, schaut man sich mindestens eine Vokabel an. Das kostet viel weniger Überwindung, als sich zum Pauken an den Schreibtisch zu setzten.

Durch die ständige Wiederholung prägen sich die Vokabeln fast von alleine ein. Die Wörter sind Lehrbuch-unabhängig und in Kategorien geordnet. Der Hintergrund des Englisch-Posters ist mit Sehenswürdigkeiten aus London, das Französisch-Poster aus Paris gestaltet.

Ein solches Poster mit dem Grundwortschatz aus Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. kann im Internet unter http://lernposter.lerntipp.at/ bestellt werden.

Für das spielerische Erlernen der ersten englischen Wörter im Kindergarten, in der Vorschule und in der Grundschule gibt es jetzt das Lernposter “My first English words” mit Bildern und den Begriffen in Deutsch und Englisch. Auch für das sichere Erlernen der English irregular verbs im Vorübergehen gibt es jetzt ein eigenes Lernposter.

Merkmale nachhaltigen Lernens

Freitag, 4. Dezember 2009

Wilfried Helms nennt einige wesentliche Aspekte nachhaltigen Lernens, denn effektives Lernen bedeutet für ihn das Lernen in kleinen Schritten, was Zeit und Geduld kostet.

  • Ich brauche Lernwillen: »Ich will lernen.«
  • Ich verschaffe mir einen Überblick. (Was soll ich tun? Was brauche ich dazu? Welche Methode ist die richtige?)
  • Ich sortiere oder ordne mir den Lernstoff. (Reihenfolgen lassen sich leichter lernen.)
  • Ich lerne mit allen Sinnen: Sehen, Hören, Fühlen und Bewegung. (Spaß!)
  • Ich verbinde den Lernstoff mit meinem Vorwissen, indem ich zum Beispiel bei Vokabeln eigene Sätze bilde.
  • Ich wiederhole den Lernstoff immer wieder (am Anfang häufiger, später seltener).
  • Ich rede über den Lernstoff mit eigenen Worten.
  • Ich mache Ähnliches unähnlich (zum Beispiel durch Bewegungen, zeitlich versetztes Lernen und Eselsbrücken).
  • Ich verändere die Reihenfolge oder Ordnung, um über die Fakten einzeln zu verfügen.
  • Ich freue mich über meinen Lernerfolg.
  • Ich schließe eventuelle Lernlücken.

Quelle: http://www.westfalenblatt.de/nachrichten/
regional/lippe_rss_erg.php?id=33332 (09-12-04)

Wissen für Eltern von Schulkindern

Montag, 19. Oktober 2009

Viele Schüler nutzen ihre psychischen Potentiale einerseits zu wenig. Andererseits sind Erwachsene oftmals schlechte “Lernvorbilder”. Eltern wollen ihren Kindern zwar helfen, können sie aber nicht angemessen fördern. Daher möchten Ziegler & Stöger praxisorientierte Tipps zu folgenden Bereichen geben:

  • Lernvorbilder,
  • Lernstrategien,
  • Prüfungsangst,
  • Motivation und
  • Begabung.

Die Autoren haben diese Auswahl “… unter dem Gesichtspunkt der Maximierung des schulischen Lernertrags getroffen“. Sie berücksichtigen aber auch andere Gesichtspunkte, wie soziale Kompetenzen oder Selbstregulationsfähigkeiten. Ein Hauptziel ist dabei die Entwicklung selbstregulierten Lernens. Dazu sollten die Lernenden ihr eigenes Lernverhalten beobachten. Sie sollten Effektivität und Effizienz ihrer Lernstrategien kontrollieren und selbst Schwachstellen erkennen und beheben können. Dazu benötigen Schüler u. a. Aufmerksamkeit und geeignete Anregungen von ihren Eltern.