‘Sprachen lernen’

Sprachenlernen bezieht sich auf den Prozess, mit dem Menschen eine Fremdsprache erwerben.



Sprachenlernen bezieht sich auf den Prozess, mit dem Menschen eine Fremdsprache erwerben.

Linktipps: Sprachen Lernen

Donnerstag, März 30th, 2017



Auf unseren Webseiten finden sich zahlreiche Lerntipps und Hinweise, wie man Fremdsprachen leichter erlernen kann. Alle diese Tipps basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, insbesondere aus den Bereichen der Psychologie und Pädagogik. Die hier versammelten Links verweisen direkt auf diese Seiten:

In [werner stangl]s arbeitsblättern

Fremdsprachenlernen durch Immersion und TPRS:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/Fremdsprache-lehren-lernen.shtml

Fremdsprachenlehren mit der Birkenbihl-Methode:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/Fremdsprache-lehren-Birkenbihl.shtml

Die Lernkartei:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Lernkartei.shtml

Gehirn und Sprache:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/GehirnSprache.shtml

Benjamins & Werner praktische Lerntipps

Trojanische Sprachschule – Die Methode Schliemann:
http://schule.lerntipp.at/lerntechnik/methode-schliemann.shtml

Kinder beim Englischlernen unterstützen:
http://eltern.lerntipp.at/Englisch-lernen.shtml

Mit Filmen Fremdsprachen lernen und festigen

Echosprechen

Was ist BodyTalk?



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Strukturmarker erleichtern das Lernen

Freitag, März 10th, 2017



Beim Sprachenlernen kann man sich neue Texte mit Hilfe von Strukturmarkern erschließen, wobei Strukturmarker nichts anderes als Wörter und Ausdrücke sind, die einen Text gliedern und ihm die typische Struktur verleihen. So sind etwa Satzzeichen solche Strukturmarker, denn sie gliedern einen Text in logische Untereinheiten, wie Sätze oder Nebensätze. Manche Sätze sind mit einem Rufzeichen versehen, Fragen erkennt man an einem Fragezeichen, und in Klammern stehen oft Informationen, die für den eigentlichen Text nicht ganz so wichtig und nur als Ergänzung gedacht sind. Weitere Strukturmarker sind Konjunktionen, denn diese verbinden Wörter, Wortgruppen, Satzteile oder auch ganze Sätze und setzen diese in Beziehung zueinander, gleichzeitig trennen sie diese aber auch in Singeinheiten. Mit Konjunktionen werden etwa Begründungen geliefert, Sachverhalte zusammengefasst, logische Gedankengänge miteinander verbunden oder einander gegenübergestellt. Daher kann es hilfreich sein, in einem Text alle Konjunktionen zu markieren und diese nach ihrer Funktion zu ordnen, also etwa nach ihrer zeitlichen Funktion oder als Ausdruck eines Gegensatzes.

Quelle
https://www.sprachenlernen24.de/blog/lernhilfen-zur-textarbeit-arbeiten-mit-strukturmarkern/ (17-03-10)



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Mehrsprachigkeit verändert das Gehirn

Dienstag, November 8th, 2016



Mehrsprachigkeit stellt grundsätzlich kein Problem für das menschliche Gehirn dar, wobei Untersuchungen zeigen, dass Mehrsprachige manchmal sogar Vorteile haben, die über das größere Sprachvermögen hinausgehen, denn sie können sich auch besser konzentrieren oder sich besser in andere Menschen hineinversetzen. Ihr Gehirn ist auch meist bis ins hohe Alter flexibler, denn Mehrsprachige müssen, wenn sie eine Sprache sprechen, die andere unterdrücken bzw. kontrollieren, da alle Sprachen Teil eines einzigen Sprachsystems im Gehirn sind, denn spricht man eine Sprache, muss das Gehirn die andere in den Hintergrund rücken, da automatisch alle Sprachen gleichzeitig aktiviert sind, sobald das Sprachzentrum aktiv wird. Um die jeweils konkurrierende Sprache in Schach zu halten, entwickelt das Gehirn von Mehrsprachigen früh eine kognitive Kontrolle, indem in bestimmten Areale des Gehirns, die für die Steuerung der Sprache verantwortlich sind, ab dem Kleinkindalter mehr graue Substanz in Form von Nervenzellen angelegt wird. Dadurch sind diese Areale des Gehirns, der Nucleus caudatus und der Anteriore cinguläre Cortex leistungsfähiger. Da diese beiden Bereiche nicht nur Teil des Sprachsystems sind, sondern auch anderer wichtiger Systeme wie Aufmerksamkeit oder Empathie, profitieren diese Fähigkeiten von der Mehrsprachigkeit ebenfalls.

Mehrsprachigkeit beeinflusst also nicht nur die geistigen Fähigkeiten der Menschen, sondern bewirkt auch nachweislich anatomische Veränderungen an bestimmten Strukturen des Gehirns. Man hat etwa herausgefunden, dass die beiden Fremdsprachen im Gehirn bei der Interaktion mit der Umwelt immer gleichzeitig aktiviert werden, d. h., mehrsprachige Kinder rufen immer zwei Wörter im Gehirn ab. Wenn etwa ein kroatisches Kind, das auch Deutsch gelernt hat, einen Hund sieht, ruft es sowohl das kroatische als auch das deutsche Wort für Hund ab. Bei Kindern, die zweisprachig aufwachsen, ist das Steuerungszentrum im Gehirn, das schließlich entscheidet, welches Wort verwendet werden soll, besonders gut ausgeprägt. Das ist auch für den Alltag sehr hilfreich, wenn etwa sehr viele Informationen gleichzeitig verarbeitet werden müssen. Mehrsprachige Kinder und Erwachsene können Aufgaben auch dann besser ausführen, wenn zahlreiche Störreize vorhanden sind, denn sie haben gelernt, eine Sprache immer auszublenden, wenn sie nicht gerade benötigt wird, was auch bei Störreizen angewendet werden kann. Mehrsprachige Kinder haben daher insgesamt weniger Probleme, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren.

Mehrsprachigkeit verändert also zunächst jene geistige Fähigkeiten, die zwar für den Gebrauch von mehreren Sprachen im Alltag notwendig sind, aber später auch für nicht unmittelbar sprachliche Kompetenzen genutzt werden, also etwa die Fähigkeit zur Verarbeitung von Störreizen und die Flexibilität beim Wechsel der Aufmerksamkeit von einem Aspekt auf einen anderen. Mehrsprachige Personen brauchen naturgemäß diese Fähigkeiten häufiger und intensiver, weil sie je nach Kontext die eine oder andere Sprache ausblenden und zwischen den Sprachen wechseln müssen.

Auch Menschen, die mit mehreren Dialekten leben, zeigen bessere Leistungen in Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests. Es scheint offensichtlich auch der Wechsel zwischen zwei Sprachformen der selben Sprache das Gehirn zu stimulieren, wenn jemand regelmässig zwischen solchen zwei Formen von Sprache wechseln muss.

Quellen
Die Welt vom 10. April 2016.



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© Werner Stangl Linz 2018