Zum Thema ‘Sprachen lernen’

Sprachenlernen bezieht sich auf den Prozess, mit dem Menschen eine Fremdsprache erwerben.



Sprachenlernen bezieht sich auf den Prozess, mit dem Menschen eine Fremdsprache erwerben.

Englisch lernen mit Videos und Songtexten



Manchen SchülerInnen macht es Spaß, Englisch mit Songtexten zu lernen und zu üben. Das Internet bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten, um auf vielfältige Weise sich einer Sprache anzunähern, ohne ständig nur Vokabeln auswendig zu lernen. Einige empfehlenswerte Songtexte, die man im Internet leicht finden kann, sind die folgenden Klassiker:

Hurricane: Bob Dylan
https://www.youtube.com/watch?v=1FOlV1EYxmg

Joey: Bob Dylan
https://vimeo.com/66952563

Thousands are sailing: The Pogues
https://www.youtube.com/watch?v=O-OnS3LPt0w

Goodnight Saigon: Billy Joel
https://www.youtube.com/watch?v=Qjzjhl-QztE

Nebraska: Bruce Springsteen
https://www.youtube.com/watch?v=1dy2O9Khq1A

Martha: Tom Waits
https://www.youtube.com/watch?v=y9Mse62NFl4

Rocky Raccoon: The Beatles
https://www.youtube.com/watch?v=0nktOEkrAD8

Family Snapshot: Peter Gabriel
https://www.youtube.com/watch?v=Uh9wIVZBhT0



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Elterntipps zur Förderung ihrer Kinder



  • Kinder wollen lernen, sie sind wissbegierig. Daher sollten Eltern von Anfang an die Lust am Lernen und am Neuen anfeuern. Die Hirnforschung zeigt aber deutlich, dass äußere Anreize – also etwa Belohnungen – bei weitem nicht so wirksam sind wie die inneren Motivatoren. Nicht um des Geldes und der Ehre willen leisten Kinder und Erwachsene oft nahezu Unglaubliches: Sie tun es vor allem, weil sie es wollen.
  • Belohnungen für gute Noten sollten die Ausnahme bleiben. Besser wäre es, dem Kind mal mit einem Ausflug oder einem Kinobesuch eine Freude zu machen. Wichtig ist in jedem Fall, die Belohnungen zu variieren, darauf spricht das Gehirn besonders an. Und ganz wichtig ist es generell, den Kindern das Gefühl zu geben, dass die Eltern ihre Leistungen auch anerkennen.
  • Es ist aber ein Mythos, dass Musikhören dauerhaft die Intelligenz von Kindern steigert. Allerdings hat eigenes Musizieren sehr wohl bleibenden positiven Einfluss auf die Intelligenz. Man vermutet, dass Verschaltungen zwischen den beiden Großhirn-Hemisphären durch das Musikmachen besonders effektiv ausgebildet werden und Musizieren ein riesiges Trainingsprogramm für das Gehirn darstellt.
  • Auch sprachliche Kompetenz ist entscheidend für den Schulerfolg. Kinder lesen dann viel und gut, wenn die Eltern ihnen regelmäßig vorlesen. Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass Kinder umso besser sprechen konnten und in IQ-Tests höhere Ergebnisse erzielten, je häufiger die Eltern mit ihnen sprachen. Eltern, die Negativaussagen und Verbote auf ein Minimum beschränkten und durch eine positive Reaktion häufig auf die Äußerungen ihrer Kinder eingingen, förderten ihre Sprachkompetenz am besten.
    Timothy A. Keller & Dr. Marcel Just (Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh) untersuchten die Gehirne von Kindern zwischen acht und zehn Jahren mit mangelhaften Lesefertigkeiten vor und nach einem intensiven Lesetraining von 100 Stunden, wobei die Kinder u.a. immer wieder das Lesen von Wörtern und Sätzen übten. Dieses Training verbessert nach ihren Ergebnissen aber nicht nur die Lesefähigkeiten der Kinder, sondern es waren  in Korrelation zur Steigerung der Lesekompetenz auch in der weißen Gehirnsubstanz deutliche Umstrukturierungen zu erkennen. Beim Lesen identifizieren bestimmte Gehirnbereiche Buchstaben, andere müssen den bekannten Wortschatz und die Grammatik zur Verfügung stellen und wieder andere Areale sind dafür zuständig, die Bedeutung zu interpretieren. Daher ist die weiße Substanz mit ihrer Fähigkeit, Verbindungen herzustellen, so bedeutsam für die Lesefähigkeit, wobei bereits kleine Veränderungen in der weißen Substanz zu einer deutlichen Verbesserung auch anderer kognitiven Leistungen führen. Solche Trainingseffekte waren schon bisher für das Erlernen neuer Fähigkeiten wie Jonglieren oder Spielen eines Musikinstruments nachgewiesen worden.
  • Um gezielt lernen und arbeiten zu können, braucht ein Schüler einen festen Arbeitsplatz. Freizeit- und Arbeitsbereich sollten voneinander getrennt werden. Deshalb empfiehlt es sich nicht, die Hausaufgaben am Küchentisch zu erledigen oder am Arbeitsplatz zu essen. Ein Schulkind braucht nicht unbedingt ein eigenes Zimmer, aber es sollte einen eigenen Arbeitsplatz haben. Laute Musik oder ein laufender Fernseher erschwert die Konzentration. 15 Minuten vor Beginn der Hausaufgaben die Fenster öffnen.
  • Feste Zeiten erleichtern den Start für die Hausaufgaben. In der Regel ist es günstig, nach einer ausreichenden Pause nach dem Mittagessen zu beginnen. Idealerweise sollte ein Kind, das gegen 14 Uhr aus der Schule kommt, also gegen 15 Uhr nach einem nicht allzu fetten Mittagessen mit den Aufgaben beginnen. Aber: Einige Kinder sind tatsächlich abends aufnahmefähiger. Deshalb sollten Eltern immer den individuellen Rhythmus beobachten.

Quellen
Ausschnitte aus einem Interview von Andrea Huber mit Martin Korte in der Berliner Morgenpost vom 15.9.2009.
Lesen verbessert den „Datenaustausch“ im Gehirn.
WWW: http://www.kinderaerzte-im-netz.de/  (10-02-06)



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Gratis Sprachen lernen: Duolingo



Mit Duolingo kann man gratis schnell und einfach die Grundlagen einer neuen Sprache lernen, wobei für Deutschsprachige derzeit kostenlos Englisch, Französisch und Spanisch angeboten werden. Wer in diesen Sprachen schon viel Erfahrung hat, wird sich allerdings nicht unbedingt verbessern, kann aber das bestehende Wissen zumindest stärken. Das Programm Duolingo hat über drei Millionen Fünf-Sterne-Bewertungen und ist nach Ansicht des Wall Street Journals die beste Gratis-Sprach-App die es gibt.



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© Werner Stangl Linz 2018