Zum Thema ‘Rahmenbedingungen des Lernens’

Rahmenbedingungen des Lernens bezeichnet jene lokalen und zeitlichen Organisationsformen, die das Lernen erleichtern oder behindern können.



Rahmenbedingungen des Lernens bezeichnet jene lokalen und zeitlichen Organisationsformen, die das Lernen erleichtern oder behindern können.

Prinzipien erfolgreichen Lernens




Alle Menschen kommen immer wieder in Situationen, in denen sie mit neuen Informationen konfrontiert sind und sich diese sich dauerhaft einprägen sollen. Dabei funktioniert das menschliche Gedächtnis wie ein Filter, denn während das Ultrakurzzeitgedächtnis noch die meisten Informationen ungefiltert aufnimmt, gelangt nur eine Auswahl der Informationen ins Kurzzeitgedächtnis und nur die wenigsten Informationen schaffen es in das Langzeitgedächtnis, von dem aus sie dauerhaft abgerufen werden können. Es hängt bei einer lernenden Wissensaufnahme immer davon ab, welche Informationen im Gehirn als wesentlich eingestuft und langfristig gespeichert werden. Informationen werden zum Beispiel dann vom Gehirn als wichtig eingestuft und dauerhaft abgelegt, wenn sie der Erfüllung vom nahliegenden Zielen und Bedürfnissen dienen, sie sich gut mit Vorwissen verknüpfen lassen, danach häufig aberufen werden, mit starken Emotionen verknüpft sind, vermutlich in naher Zukunft praktisch angewendet werden könnten, auf ein einfaches Schema reduzierbar sind usw. Daraus lassen sich einige Lernprinzipien ableiten, die Gehirn wissen zu lassen, dass eine Information wichtig ist und daher dauerhaft abgespeichert werden soll.

Das vermutlich wichtigste Prinzip ist dabei, den Sinn und den Nutzen der Information zu erkennen und zu verinnerlichen. Dieses Lernprinzip ist zwar das natürlichste und erfolgreichste, gleichzeitig aber auch am schwersten willentlich herbeizuführen. Dieses Prinzip basiert auf der intrinsischen Motivation, dass also eine Information um ihrer selbst wichtig ist. Wer etwa von einem Land begeistert ist und eine Reise dorthin unternehmen möchte, wird leichter die jeweilige Sprache lernen als jemand, dem das Land absolut nichts bedeutet. Man sollte sich als Lernender daher immer bewusst machen, wofür man das zu lernende Wissen zukünftig einsetzen möchte und welche Vorteile man daraus ziehen kann.

Ein ebenfalls wichtiges Prinzip ist es, neue Informationen stets mit Vorwissen zu verknüpfen, denn das Gedächtnis speichert neue Informationen dadurch ab, indem es neue Verbindungen zwischen Nervenzellen herstellt. Je besser eine neue Information mit den bestehenden Neuronen, also letztlich mit bestehendem Wissen verknüpft werden kann, um so leichter werden diese neue Verbindungen aufgebaut. Liest man etwa einen Artikel über eine Krankheit, wird man dieses viel besser verstehen und in der Folge auh erinnern, wenn man bereits selber oder ein Familienmitglied mit dieser Krankheit konfrontiert war. In diesen Fall können neue Informationen auch eingeordnet, bewertet und in das eigene Wissensgegeflecht integriert werden. Man sollte daher beim Lernen immer ein wenig Zeit auch darauf verwenden, sich zu fragen, wie das neue Wissen in Verbindung zu bestehendem Wissen gesetzt werden kann, etwa indem man Zusammenhänge, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken versucht.

Bei komplexeren und abstrakteren Lerninhalten oder schwierigen Zusammenhängen empfiehlt es sich, die Information in Teilinformationen zu zerlegen oder auf möglichst einfache Schemata zu reduzieren. Diese Reduktion kann dann dazu dienen, das Detailwissen später an diesem Gerüst auszurichten. Ein gute Hilfsmittel ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Mindmaps oder auch das Anlegen von Lernplakaten.



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Den Lernnachmittag richtig planen!




Viele Schülerinnen und Schüler sitzen nach der Schule noch stundenlang an ihrem Schreibtisch, um Hausaufgaben zu erledigen und zu lernen, doch auch die Fleißigsten kommen an einen Punkt, an dem ihr Gehirn nicht mehr aufnahmefähig ist und sie gedankenverloren in die Gegend starren. Allzu schnell verlieren sie dann das Ziel des ganzen Lernaufwands aus den Augen und sind drauf und dran aufzugeben. Woran kann das liegen?
Einige dieser Gründe, warum es mit dem Lernen nicht wirklich klappt, findet man in den Lerntipps für die Schule! Insbesondere liegt es oft an der Lernorganisation!  Bei diesen Lerntipps geht es darum, wie man sein Lernen plant und organisiert, denn eine gute Planung ist beim Lernen der halbe Lernerfolg!

Link: http://schule.lerntipp.at/lernorganisation/index.shtml (10-11-21)


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Faktoren, die die Geschwindigkeit des Lesens beeinflussen




Sitzhaltung: Alleine die Haltung des Lesers hat einen messbaren Einfluss auf seine Lesegeschwindigkeit, denn wer aufrecht und mit guter Körperspannung sitzt, kann sich besser konzentrieren als jemand, der gemütlich auf einer Couch liegt. Alleine durch die fehlende Spannung des Körpers befindet sich der Leser in einem Entspannungszustand, der es erschwert sich zu konzentrieren.

Beleuchtung: Wer bei mangelhafter Beleuchtung einen Text lesen soll, dessen Augen ermüden allein durch die erhöhte Anstrengung, das mangelnde Licht auszugleichen, schneller.

In engem Zusammenhang mit den Lichtverhältnissen beim Lesen steht der Kontrast, den der Druck des Textes dem Leser bietet, denn eine graue Schrift auf weißem Papier kann nur langsam gelesen und verstanden werden, während schwarze Schrift auf weißem Papier sich optimal abhebt.

Auch der Aufbau und das Aussehen des Textes beeinflussen, wie schnell man eine Seite lesen und verstehen kann: Der Zeilenabstand sollte nicht zu eng sein, der Text selbst sollte in einer gut lesbaren Schriftart gedruckt und in Spalten gesetzt sein, denn bei einem Text in Spalten sind die einzelnen Zeilen kürzer und enthalten auch weniger Wörter, sodass man die Zeile mit einer Fixierung erfassen kann.

Daraus folgt, dass ein perfekter Text, den man schnell lesen und verstehen kann, in einer gut lesbaren Schriftart in schwarzer Schrift auf einem weißen Papier in Spaltenform gedruckt ist. Der Zeilenabstand beträgt dabei mindestens 1,5 Zeilen. Der Leser sitzt vor diesem Text in aufrechter Körperhaltung bei guter Beleuchtung.

Siehe auch: Schlechte Angewohnheiten beim Lesen von Texten, die man lernen will

Quelle
http://www.sprachenlernen24-blog.de/tipps-zum-sprachenlernen-schneller-lesen-lernen/ (14-07-10)



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© Werner Stangl Linz 2018