Zum Thema ‘Rahmenbedingungen des Lernens’

Rahmenbedingungen des Lernens bezeichnet jene lokalen und zeitlichen Organisationsformen, die das Lernen erleichtern oder behindern können.



Rahmenbedingungen des Lernens bezeichnet jene lokalen und zeitlichen Organisationsformen, die das Lernen erleichtern oder behindern können.

Konzentration und Aufmerksamkeit




Eng mit der Aufmerksamkeit verknüpft ist die Konzentration, die als Sammlung und Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf eng umgrenzte Sachverhalte definiert wird. Zur Konzentration wird Aufmerksamkeit erst durch den zusätzlichen Aufwand der Reizabschirmung von sensorischen, binnenpsychologischen und umweltbezogenen Einflüssen, die nichts mit der aktuellen Tätigkeit oder Aufgabenstellung zu tun haben.

Die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit zu lenken und die Konzentration über einen längeren Zeitraum auf eine Tätigkeit oder Aufgabe, sei es zuhören, schreiben, rechnen, experimentieren, musizieren oder Unterhaltungen und Austausch mit anderen, zu lenken und dort zu belassen, ist für die Erledigung vieler Aufgaben unabdingbar.

Der Ursprung von Konzentrationsstörungen ist dabei unterschiedlicher Natur, wobei neben übermäßigen Medienkonsum persönliche und familiäre Probleme, Sorgen oder Kummer, Persönlichkeitsdispositionen sowie ein schlechtes Selbstkonzept und mangelndes Selbstwertgefühl, aber auch schlicht und einfach fehlendes Interesse an den Inhalten und Unlust für mangelnde Konzentration verantwortlich sein können.



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Das Lernen organisieren




Nicht allein die richtigen Lerntechniken entscheiden über den Lernerfolg, sondern auch die Organisation, die Rahmenbedingungen und die richtige Strategie beim Lernen können dazu beitragen und den Lernerfolg wesentlich steigern.

Hier finden sich wichtige Tipps abseits von Lerntechniken, die das Lernverhalten wesentlich verbessern können, denn ein Überblick mit einem schriftlich erstellten Zeit- und Lernplan zur Prüfungsvorbereitung ist bereits der halbe Erfolg:



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Aus einer Buchempfehlung




In einer Buchempfehlung, die in unser Postfach flatterte, hieß es wortwörtlich: „Ohne Wollen kein Können, wie Sie gezielt zur Lernmotivation Ihrer Kinder beitragen. Vielen Kindern und Jugendlichen mangelt es nicht an Intelligenz, sondern an Lernmotivation. Doch wie entstehen solche Motivationsstörungen, wie äußern sie sich, und vor allem: was können Sie dagegen tun?“

Und weiter: „Dieser fachkundige und vielfach bewährte Ratgeber klärt Eltern, Lehrer und Erzieher über mögliche Ursachen auf, liefert Erklärungen und vermittelt wirksame und praxiserprobte Hilfen zur häuslichen und schulischen Motivationsförderung. Die zentralen Förderbausteine sind: systematische Verselbständigung, altersgemäßes Fordern, Loben und Ermutigen, konstruktive Kritik und Grenzziehung, Erziehungskonsens, Wecken von Neugier, Tätigkeitsangebote, Lernen lernen, Lernen mit dem Computer und Lernspiele, Selbstmotivierung und Sinnfindung. Die Leserinnen und Leser erhalten nicht nur Erklärungshilfen und Fördertipps, sondern sie werden auch durch interessante Fall- und Motivationsgeschichten zum Nachdenken angeregt.“

All diese Themen werden auch in den Lerntipps für Eltern behandelt: http://eltern.lerntipp.at/tipps.shtml Ausgangspunkt ist hier allerdings die Individualität der Kinder, denn jedes Kind hat seine eigene Lerngeschichte und seine eigenen Lerngewohnheiten. Jedes Kind ist anders. Daher ist es notwendig, diese Individualität zu berücksichtigen! Auch gilt: Ein Kind sollte allein mit der Schule zurecht kommen. Allerdings fällt es vielen Eltern schwer, sich auf eine „Begleit-“ und „Kontrollfunktion“ zurückzuziehen. Das einfache Prinzip lautet: „Hilf mir es selbst zu tun und lobe mich ausgiebig dafür!“



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© Werner Stangl Linz 2018