Zum Thema ‘Prüfungsvorbereitung’

Unter Prüfungsvorbereitung werden jene Hinweise und Tipps gegeben, die Schülerinnen und Studentinnen helfen können, ihre Prüfung optimal vorzubereiten.



Unter Prüfungsvorbereitung werden jene Hinweise und Tipps gegeben, die Schülerinnen und Studentinnen helfen können, ihre Prüfung optimal vorzubereiten.

Psychologie der Prüfungsvorbereitung




Die Psychologie hat eine Reihe von Erkenntnissen gewonnen, die für eine optimale Vorbereitung auf ein bedeutendes Ereignis wie eine Prüfung eine große Hilfe sein können, wobei sich diese Erkenntnisse auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes und das Einprägen des Prüfungsstoffes beziehen.

Der Arbeitsplatz für ein erfolgreiches Lernen sollte möglichst frei von Störfaktoren und daher lernfördernd gestaltet sein, d. h., Lärm, Musik, unangemeldete Besuche und Anrufe sollten reduziert werden. Ist der Schreibtisch gut aufgeräumt und sind alle Arbeitsmaterialien in Reichweite, spart dies wertvolle Zeit, die nicht mit Suchen verbracht werden muss. Aber auch die Beleuchtung sowie der Sessel sollten als angenehm empfunden werden.

Die optimale Arbeitszeit ist individuell sehr verschieden, denn hier gilt es herauszufinden, wann die Aufnahmefähigkeit für einen Lernstoff am höchsten ist. Nicht jeder Mensch kann unmittelbar nach dem Aufstehen mit dem Lernen beginnen, sondern braucht erst einmal ein gutes Frühstück mit Kaffee oder Tee um wach zu werden. Andere Menschen arbeiten am effektivsten abends oder des Nachts. Grundsätzlich ist es am besten, dann zu lernen, wenn man sich körperlich gut und energiegeladen fühlt, denn ist man müde und abgespannt, lässt sich auch bei hoher Motivation neuer Stoff nur schwer einprägen.

Dazu ein Tipp: Diese wenig geeigneten Phasen lassen sich für andere Verpflichtungen oder Aktivitäten wie etwa Einkaufen, Spazierengehen, den Wohnungsputz oder Aufräumen nutzen.

Auch die Häufigkeit der Pausen ist individuell sehr verschiedenm, doch wer seinen Rhythmus kennt und genau weiß, wie lange er konzentriert arbeiten kann, plant seine Pausen von vorneherein bewusst ein und sollte sie auch nach Möglichkeit einhalten, d. h., die Lernblöcke sollten individuell zwischen dreißig und sechzig Minuten liegen, denn danach lässt die Konzentration bei den meisten merkbar nach.

Quellen

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Arbeitsplatz.shtml (03-11-17)
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Zeitplanung.shtml (03-11-17)
http://lerntipps.lerntipp.at/arbeitszeit-arbeit-pausen/ (03-11-17)



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Vorbereitung auf eine Prüfung: Zusammenfassungen schreiben




Es ist eine altbekannte Tatsache, dass man mit der Vorbereitung für eine Prüfung oder einen Test so früh wie möglich beginnen sollte. Ebenfalls bekannt ist, dass je geringer die zeitliche Distanz ist, die zwischen dem ersten Hören eines Sachverhalts im Unterricht und dem Erlernen liegt, umso einfacher fällt das Lernen und umso leichter kann man sich den Stoff merken.

Um diese Sachverhalte des menschlichen Lernens zu unterstützen, sollte man daher nach jedem Kapitel oder Themenabschnitt eine Art Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten – vielleicht gleich in Form von Fragen und Antworten – verfassen, die man bei der Prüfung beherrschen muss. So muss man für die Wiederholungen in der heißen Lernphase vor einer Prüfung nicht hunderte Seiten an Notizen durchgehen, sondern hat bereits den gesamten Lernstoff auf eine überschaubare Anzahl an Seiten reduziert.

Ein Nebeneffekt ist dabei, dass dieses schriftliche Zusammenfassen eine besonders intensive Form des Lernen ist, sich man bereits vor Beginn der letzten Lernphase für die Prüfungen mit jedem Thema intensiv auseinandergesetzt hat und daher beim Lernen nicht bei Null beginnt.



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Tipps gegen Denkblockaden bei Prüfungen




Warum kommt es zur Prüfungsangst und zu Blockaden bei einer Prüfung? Die Wurzeln liegen meist in früheren Erfahrungen: Anstrengen, Bemühen, Üben helfen nicht, wenn eine Blockade durch emotionalen Stress vorliegt, wobei emotionaler Stress die Leistungs- und Lernfähigkeit jedes Menschen erheblich beeinträchtigt. Das liegt daran, dass beim Lernen Informationen Art ständig auf die Menschen einströmen, wobei sus diesen verschiedenen Informationen wie Umgebungsgeräuschen – also Telefon, Autogeräusche, Unterhaltungen anderer Menschen, Radio, Fernseher, Lichtverhältnisse – der Arbeitsspeicher entscheiden muss, welche Informationen es wert sind weitergeleitet zu werden, welche bekannt sind und welche neu sind. Eine neue Information, die in das Kurzzeitgedächtnis gelangt, verbleibt dort nur für eine gewisse Zeit, denn wird diese neue Information in nächster Zeit nicht auf irgendeine Art und Weise bearbeitet (Rehearsal), wird sie nicht ins Langzeitgedächtnis weitergeleitet. Nur Informationen, die dort ankommen, können später auch wieder abgerufen werden. Nun wird aber alles, was im Langzeitgedächtnis abgelegt wird, immer mit Emotionen verbunden, denn  allem, was man dauerhaft lernt, liegt eine Emotion zugrunde. Informationen, die für einen Menschen nichts bedeuten, also keine Sinnhaftigkeit aufweisen, werden nicht auf Dauer abgespeichert. Zu Blockaden kann es deshalb kommen, da eben auch die emotionalen Inhalte, die mit der Information im Langzeitgedächtnis abgelegt worden waren, automatisch auch beim Abrufen dieser Information wieder aktiviert werden. Hat man also in einer Stresssituation unter Druck oder Furcht gelernt, ruft das Gedächtnis automatisch auch diese Gefühle wieder ab. So kommt es zu Lernblockaden und im Weiteren auch zur Prüfungsangst.

  • Informationen einholen: Wer nicht weiß, was bei einer Prüfung kommen kann und wie die Prüfung abläuft, kann sich nicht optimal vorbereiten. Deshalb: Unbedingt beim Lehrer nachfragen!
  • Rechtzeitig anfangen: Gutes Zeitmanagement ist eine Grundvoraussetzung für stressfreies Lernen. Plan aufstellen, was wann zu tun ist; Zeit zum wiederholen einplanen; den Plan einhalten!
  • Kurz und gut: Den Stoff in Lernportionen aufteilen, Aufgaben strukturiert angehen. Wer sich für einen mündlichen Test vorbereitet, sollte üben, den Stoff vorzutragen.
  • Kontinuierlich arbeiten: Im Unterricht aufpassen und Hausaufgaben machen ist der halbe Erfolg.
  • Pausen einplanen: Wann und wie lange ist individuell unterschiedlich, doch nach einer Stunde sind 15 bis 20 Minuten hilfreich. Siehe dazu „Wann soll man beim Lernen eine Pause machen?
  • Entspannen: Relaxen lernen lohnt sich: Wer Entspannungstechniken beherrscht, kann sich bei Stress schneller beruhigen.
  • Vorstellungskraft: Sogenanntes Mentaltraining hilft: SchülerInnen stellen sich vor, wie sie zur Prüfung gehen, wie der Lehrer Fragen stellt, wie sie darauf reagieren. Wer in Gedanken eine angstbesetzte Situation durchlebt, kann sie in echt besser meistern.

Quelle: http://www.focus.de/schule/lernen/forschung/
tid-11820/denkblockade-denkblockaden-vorbeugen_aid_332936.html (08-10-16)



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© Werner Stangl Linz 2018