Zum Thema ‘Probleme’

Probleme sind ganz allgemeine Schwierigkeiten, die Menschen haben, wenn sie etwas erreichen wollen.



Probleme sind ganz allgemeine Schwierigkeiten, die Menschen haben, wenn sie etwas erreichen wollen.

Sachaufgaben bearbeiten




Empfehlenswert ist häufig eine heuristische Strategie, also ein analytisches Vorgehen, bei dem mit begrenztem Wissen über ein Problem mit Hilfe von Mutmaßungen dennoch Schlussfolgerungen für dieses Problem getroffen werden. Im Grunde sind alle Sachaufgaben nur heuristisch zu lösen, da es in der Regel möglich sein wird, alle Bedingungen in seine Überlegungen mit einzubeziehen. Folgende Herangehensweisen können dabei hilfreich sein:

• Texte mit eigenen bzw. anderen Worten wiedergeben
• Texte gliedern
• ein komplexes Problem in Teilprobleme zerlegen
• verdeutlichende Skizzen anlegen
• Tabellen und Übersichten erstellen
• eine Sache von einer anderen Seite her betrachten
• sich an eine ähnliche bekannte Aufgabe erinnern
• eine Situation umdeuten
• Sonderfälle betrachten
• eine Vermutung aufstellen und testen
• ein Ergebnis schätzen



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Auswege aus dem Schulstress




Für Schülerinnen und Schüler ist ein gewöhnlicher Schultag oft von Stresserleben begleitet, denn viele fühlen sich überfordert mit all den Aufgaben und dem ständigen Lernen für Schularbeiten oder Prüfungen. Aber nicht nur die schulischen aufgaben sondern etwa auch ein Streit in der Familie kann sich auf die Leistungen in der Schule auswirken, denn man kann sich in einem solchen Fall kaum konzentrieren, wenn das häusliche Umfeld keine Ruhe lässt.
Stress gehört zum Leben, denn er kann auch beflügeln, jedoch ist stets das Ausmaß entscheidend, aber auch individuelle Faktoren spielen eine bedeutende Rolle, denn für den einen bedeutet Stress bereits, dass er schlicht täglich früh aufstehen und zur Schule muss, für einen anderen sind es die zahlreichen Prüfungsssituationen und Tests, aber auch der Umstand, dass man unter seinen eigenen Erwartungen oder denen der Eltern bleibt. Stress im Zusammenhang mit Schule entsteht aber auch durch Mobbing oder lange Fahrzeiten, die die Freizeit einschränken. Allerdings gibt es auch Schülerinnen und Schüler, die sich nicht über-, sondern eher unterfordert fühlen, denn auch sie sind Stresssituationen ausgesetzt, weil sie sich fragen, was sie in dieser Schule lernen sollen. Und nicht zuletzt entstehen Stresssituationen außerhalb der Schule, etwa im familiären Umfeld oder im Freundeskreis, die sich dann auf die Schule übertragen und dort manifestieren. Nicht zuletzt entstehen oft Konflikte und damit Stress aus der Entwicklung der Jugendlichen aus Pubertät heraus oder durch die neue Zusammensetzung der Schulklassen.
Auswege sind je nach Problemlage meist eine bessere Strukturierung des Tagesablaufs, die Absenkung von überhöhten Erwartungshaltungen, das Setzen von Fächerschwerpunkten, aber manchmal auch ein Schulwechsel. Darüber hinaus gibt es einige Regeln, um negativen Schulstress zu vermeiden, etwa indem man die Zeit im Unterricht so gut es geht nutzt, damit man am Nachmittag mehr Freizeit hat und nicht zuviel nacharbeiten muss. Wichtig ist beim Lernen auch ein gewisser Mut zur Lücke, denn man kann und muss nicht in allen Fächern der Beste sein. Wichtig ist daher, Prioritäten beim Lernen zu setzen. Auch wenn man viel für die Schule zu arbeiten hat, sollte die Freizeit nicht zu kurz kommen, denn es gibt ein Leben neben der Schule. Man sollte trotz vieler Aufgaben seine Hobbys, Interessen und Freundschaften pflegen, denn diese können einen psychologischen Rückhalt geben. Wenn man sich als Schüler oder Schülerin dem Stress nicht mehr gewachsen fühlt, sollte man sich Hilfe: bei den Eltern, den LehrerInnen aber auch FreundInnen suchen, denn manchmal bedarf es nur eines Gesprächs, um sich danach leichter zu fühlen.



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Angst bei Prüfungen




Am besten bekämpft man die Angst, indem man die Prüfung das sein lässt, was sie ist: Eine Feststellung des Wissensstandes; weiters, indem man das Lernen nicht zum „Um und Auf“ des Lebens macht, den Lernerfolg zur Grundbedingung für die positive Zuwendung; indem man die Folgen, die eine negative Prüfung haben kann, ruhig abschätzt, sich aber doch im Großen und Ganzen positiv darauf einstellt und vieles andere mehr.

Wie bleibt man bei der Prüfung ruhig?
Hier können einige Maßnahmen helfen: Bei mündlichen Prüfungen durch Wiederholen der Frage den „ersten Schock“ überwinden; bewusst tief durchatmen und bewusst die Schultern locker fallen lassen und sich sagen: „Ich bin ganz ruhig“; nochmals nachfragen, wenn man die Frage nicht richtig verstanden hat; bei schriftlichen Prüfungen zunächst einen Überblick gewinnen und dann mit der leichtesten Aufgabe beginnen (Terrain gewinnen, d.h., möglichst viel erledigen), die Instruktionen möglichst genau durchlesen, sich genügend Zeit für eine Korrektur lassen usw.

Was ist, wenn die Prüfung schief geht?
Kein Drama daraus machen, sondern Verbesserungsmöglichkeiten (durch Zusatz-prüfungen bzw. Wiederholungsprüfungen etc.) überlegen, eine Analyse des Misserfolgs machen (Wie kam es zu dem Versagen?) und dementsprechende Maßnahmen setzen, z.B. kurzfristige Nachhilfe; bei größeren Schwierigkeiten Überlegungen über die weitere Vorgangsweise (Schulbahnwahl etc.) anstellen.

Quelle
Aus den Lerntipps der Schulpsychologie-Bildungsberatung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
WWW: http://www.bmukk.gv.at/schulen/service/psych/Schulpsychologie_Lerntip1577.xml (11-03-21)



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© Werner Stangl Linz 2018