Zum Thema ‘Populärwissenschaftliches’

Hier werden Texte versammelt, die sich eher an die Allgemeinheit errichten.



Hier werden Texte versammelt, die sich eher an die Allgemeinheit errichten.

Konzentration und Aufmerksamkeit




Eng mit der Aufmerksamkeit verknüpft ist die Konzentration, die als Sammlung und Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf eng umgrenzte Sachverhalte definiert wird. Zur Konzentration wird Aufmerksamkeit erst durch den zusätzlichen Aufwand der Reizabschirmung von sensorischen, binnenpsychologischen und umweltbezogenen Einflüssen, die nichts mit der aktuellen Tätigkeit oder Aufgabenstellung zu tun haben.

Die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit zu lenken und die Konzentration über einen längeren Zeitraum auf eine Tätigkeit oder Aufgabe, sei es zuhören, schreiben, rechnen, experimentieren, musizieren oder Unterhaltungen und Austausch mit anderen, zu lenken und dort zu belassen, ist für die Erledigung vieler Aufgaben unabdingbar.

Der Ursprung von Konzentrationsstörungen ist dabei unterschiedlicher Natur, wobei neben übermäßigen Medienkonsum persönliche und familiäre Probleme, Sorgen oder Kummer, Persönlichkeitsdispositionen sowie ein schlechtes Selbstkonzept und mangelndes Selbstwertgefühl, aber auch schlicht und einfach fehlendes Interesse an den Inhalten und Unlust für mangelnde Konzentration verantwortlich sein können.



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Wie richtig lernen?




Lernen ist ein komplexer Prozess, der durch Technik und Rahmenbedingungen unterstützt werden kann, wobei wer nur kurzfristig lernt, kann den Stoff zwar vorübergehend abrufen, auf lange Sicht vergisst er aber alles wieder. Beim richtigen Lernen geht es darum, mit effektiven Lerntechniken Wissen nachhaltig und gezielt abzuspeichern. Auch lernt jeder Schüler und jede Schülerin auf seine/ihre eigene Art, wobei gerade Kinder oft intuitiv wissen, was richtig für sie ist und was nicht so gut funktioniert. Sobald man herausgefunden hat, welche Lerntechnik zu einem passt, wird das Lernen einfacher, da man in kurzer Zeit größere Stoffmenge in den Kopf hineinbekommt. Viel leichter lernt es sich nämlich, wenn man nicht nur Daten und Fakten auswendig lernt, sondern den Stoff tatsächlich versteht, denn dann kann man ihn auch viel einfacher wiedergeben, etwa bei einer Prüfung. Welche Lerntechniken es für Schüler gibt es und wie man diese Techniken am besten anwendet, findet man in unseren Lerntipps:



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

Mathematik und Mädchen




Mädchen weisen häufig sehr schlechte Leistungen in Mathematik auf und erreichen öfter als Knaben nicht die notwendigen Mindestkompetenzen, wobei das nicht bedeutet, dass Knaben von Natur aus einen besseren Zugang zu Zahlen haben, denn es gibt Länder wie Island, wo Mädchen bei Pisa bereits eindeutig besser in Mathe abschnitten als ihre gleichaltrigen Mitschüler. Auch in der TIMMSS-Studie zeigten in mehreren Ländern Mädchen bessere Matheleistungen. Generell vermutet man, dass Mädchen sich oft weniger zutrauen und deshalb auch schlechtere Noten haben. Auch schreiben sich Knaben im Schulfach Mathematik größere Fähigkeiten zu als Mädchen, und zwar in einem Ausmaß, das durch die tatsächlichen Schulnoten nicht gerechtfertigt ist. Dabei weichen die entsprechenden Selbsteinschätzungen von Schülerinnen und Schülern bereits in der fünften Klasse deutlich voneinander ab, und die Unterschiedeb leiben bis einschließlich der zwölften Jahrgangsstufe weitgehend bestehen. In vielen Gesellschaften herrscht ein Klima, in dem es als normal erscheint, dass Mädchen Mathematik nicht so gut können, ein Faktor, der sich offenbar auch auf die Schulleistungen auswirkt. Grundlage ist dabei das Rollenklischee, dass Mädchen einfach nicht rechnen können und sie in dieser Fehleinschätzung auch noch von vielen Eltern bestärkt werden. Mädchen werden offenbar unbewusst dazu erzogen, keine besonders gute Mathematikkenntnisse zu besitzen, sodass gerade die Eltern oft bewusst oder unbewusst dazu bei tragen, dass sich Knaben mehr für Mathematik und Naturwissenschaften interessieren, etwa indem sie sich für ihre Töchter seltener einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf vorstellen können als für ihre Söhne. Auch wenn es sich dabei um einen Bildungsmythos handelt, ändert das nichts daran, dass sich Vorurteile häufig bestätigen, weil Mädchen sich dadurch weniger zutrauen und ihr schlechteres Abschneiden so zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird. In Kanada erreichten Studentinnen in einem Mathetest deutlich weniger Punkte, wenn sie vorher gesagt bekamen, dass Frauen in diesem Test üblicherweise schlechtere Leistungen erbringen als Männer, wobei ohne diese Ansage die Studentinnen ähnlich gut abschnitten wie ihre männlichen Kommilitonen. Das verwundert umso mehr, als viele Mädchen gut statische Strukturen analysieren, sich aber schlechter dynamische Prozesse vorstellen können, was wiederum Knaben oft leicht fällt. Es gibt also offenbar Unterschiede im Gehirn, doch die bedeuten nicht, dass Mädchen automatisch schlechter in Mathematik sind, sondern man müsste sie lediglich anders auf die Aufgaben vorbereiten, damit sie genauso gut abschneiden wie Knaben. Allerdings gibt es in den letzten Jahrzehnten ein gewandeltes gesellschaftliches Bewusstsein und mehr erfolgreiche Rollenmodelle für Frauen und Mädchen, und es scheint realistisch, dass sich in ein paar Jahrzehnten diese Rollenbilder verändern werden, und damit auch die Leistungen in Mathematik bei Mädchen.

Quelle

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/mathe-warum-maedchen-schlechter-abschneiden-a-1221366.html (18-08-04)



Wenn Sie nur den kompletten Text eines Artikels lesen wollen, klicken Sie bitte auf den Titel des Beitrags!

© Werner Stangl Linz 2018