‘Lerntipp’

Unter Lerntipps werden ergänzende Lerntipps vermittelt, die in Benjamins & Werners Lerntipps keinen Platz gefunden haben.

Unsere Lerntipps auf lerntipp.at

Donnerstag, März 30th, 2017

Praktische Lerntipps

Bei vielen Lernenden haben sich in der Praxis die immer gleichbleibenden Techniken zum Erlernen einer Fremdsprache oder zum Behalten eines Textes bei einem Referat eingeschlichen. Daher sollte man immer wieder versuchen, eingetretene Lernpfade zu verlassen und neue Lerntechniken auszuprobieren, die wertvolle Lernzeit sparen können. Unsere Tipps sind nicht nur für die Schule oder das Studium gedacht, sondern lassen sich auch in der Freizeit anwenden, denn wer sich immer wieder fragt, ob die Haustür tatsächlich abgeschlossen worden ist, verliert Zeit, da der Weg zur Schule oder Uni unterbrochen werden muss, weil eine Überprüfung von Routinevorgängen erforderlich ist. Bei Inhalten, die sich ständig wiederholen, hat sich bei manchen so viel Routine eingeschlichen, dass die Vorgänge gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden und deshalb leicht in Vergessenheit geraten. Noch problematischer ist es, wenn man ein Referat vor einer Schulklasse oder an der Universität halten soll und plötzlich der ganze Text nicht mehr aus dem Gedächtnis abrufbar ist. Der Stress in einer solchen Situation kann nämlich Gedächtnisblockaden erzeugen, die mit einem gezielten Training minimiert werden können. Vor allem das Lernen mit allen Sinnen fördert die Merkfähigkeit und wer lernt, organisierend zu denken, hat es im beruflichen und privaten Alltag leichter. Alle, die mit dem Lernen Probleme haben, haben oft nur die richtige Lerntechnik noch nicht parat. Wenn LehrerInnen Inhalte unterrichten, die sie schon lange kennen, sind diese für SchülerInnen oder StudentInnen häufig Neuland, wenn sie sich nicht zufällig schon einmal in der Freizeit mit diesem Themenbereich befasst haben. Das Lesen von Büchern und das Erzählen des Inhalts einem guten Freund oder einer Freundin sind lernfördernde Konzentrationsübungen, die in einen Lernprozess mit einbezogen werden sollten. Auch müssen beim Lernen in den eigenen vier Wänden die Rahmenbedingungen stimmen, um in der Schule oder der Uni erfolgreich zu sein. Eine gesunde Ernährung, nicht zu wenig Schlaf und auch Sport, der Spaß macht, bilden oft die Basis für den Ausbau der eigenen Merkfähigkeit. Inhalte, die interessant sind, lernt man wesentlich leichter als Lernmaterial, dass man sich nicht ausgesucht hat. Hier zeigen unsere praktischen Lerntipps, wie selbst schwieriger Lernstoff leicht und schnell auswendig gelernt werden kann. Wer sich informieren möchte, wie vielseitig die Methoden zur Steigerung der Merkfähigkeit sein können, findet auf unseren Internetseiten praktische Tipps. Wir versuchen zu zeigen, wie große Lernziele in kleinen Abschnitten und mit sinnvollen Lerntechniken leichter erreicht werden können. In unseren Tipps wird gezeigt, wie eine Art Lerncocktail gemixt werden kann, der aus leichten, mittleren und schweren Aufgaben besteht, wobei mit dem persönlichen Mix man aus schwierigen Lernblöcken überschaubare Module machen kann, die zum aktiven Lernen motivieren. Man sollte daher für jedes Lernziel zuerst die passende Lernmethode auswählen, damit das Lernen auch nicht zu lange dauert. Wer beim Lernen in Zukunft Zeit sparen möchte, hat die Möglichkeit, unsere Lerntechniken auszuprobieren und genau jene Lernmethoden zu übernehmen, die zu den persönlichen Lernfähigkeiten und zum aktuellen Lerninhalt passen:



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Warum Rechnen und Mathematik unbeliebt sind

Sonntag, März 12th, 2017

Rechnen und Mathematik sind bei vielen Kindern ziemlich unbeliebt, was daran liegt, dass in der Schule der Mathematikunterricht nur selten greifbar oder interessant ist, denn und trockene und alltagsferne Aufgaben unterstützen nicht gerade die Motivation. Oft beginnt hier eine Negativspirale schon im Elternhaus, wenn nicht wenige Eltern bei jeder Gelegenheit betonen, wie schwierig und unangenehm Rechnen und Mathematik doch ist. Untersuchungen zeigen auch, dass sich eine negative Einstellung der Eltern zu Mathematik auch auf die Kinder übertragen kann.

Doch auch die Schule übt in den ersten Jahren oft auch nur Rechenprozesse, d. h., eine lebensnahe Mathematik findet auch in der Schule kaum oder nur sehr abstrakt statt. Dabei wäre es schon in frühen Jahren besonders leicht, eine lebensnahe Mathematik in den Alltag von Kindern einzubauen. wobei zahlreiche Themenbereiche der ersten Schuljahre wie Mengen, Zahlen und Ziffern, Geometrie oder Sortieren und Klassifizieren überall im Alltag auftauchen, ob in der Küche beim Backen oder Kochen, beim Aufräumen oder beim Weckerstellen. Dabei kann man im Alltag Kinder ohne große Anstrengung ganz spielerisch unterstützen, ein positives Bild der Mathematik und des Umgangs mit Zahlen überhaupt zu vermitteln: Stufen zählen, Zutaten beim Kochen oder Backen abmessen und abwiegen, zusätzlich die Mengen schätzen, die Wohnungsgröße überprüfen, Lebensmittel wie Obst, Pizza oder Kuchen halbieren, vierteln, achteln, beim Spazierengehen von Autokennzeichen die Quersummen bilden, Gegenstände und Entfernungen mit einem Maßband abmessen, beim Einkaufen die Summe der bisher gekauften Artikel überschlagen oder das Wechselgeld ausrechnen, die Restaurantrechnung an Hand der Speisekarte überprüfen, Bus- oder Bahnfahrpläne lesen und Fahrtdauer ausrechnen usw.

Auch viele Gesellschaftsspiele wie Mensch-ärgere-dich-nicht, Domino oder andere Kartenspiele fördern das mathematische Verständnis, denn dazu muss man etwa die Augenzahl auf dem Würfel oder dem Dominostein ablesen und zusammenzählen, vorzurückende Felder abzählen oder gleiche Ziffern erkennen. Auch beim Basteln kann beim Zeichnen, Berechnen und Messen der Umwelt ein greifbarer und fundierter Sinn für mathematische Berechnungen aufgebaut werden, wobei gerade solche mathematische Erfahrungen bei kreativen Tätigkeiten wesentlich nachhaltiger und anschaulicher abgespeichert werden als bei trockenen Textaufgaben aus dem Lehrbuch. Schließlich kann im Zusammenhang mit dem Taschengeld nicht nur der Umgang mit Geld erlernt werden, sondern auch das Rechnen, beim Eintragen von Geburtstagen, Festen und wichtige Terminen in einen Kalender lernt ein Kind nicht nur die Reihenfolge der Wochentage, Monate und Jahreszeiten, sondern bekommt ein Gefühl für den Umgang mit der Zeit. Wer weiß schon, wieviele Tage er bisher gelebt hat, wieviele Stunden, wieviele Atemzüge im Durchschnitt jemand an einem Tag macht, wie oft das Herz in einer Woche geschlagen hat? Oder ob der Blutdruck bei der Oma gestiegen oder gefallen ist, wie hoch das Fieber bei einer Erkrankung gestiegen ist, um wieviele Zentimeter man im letzten Jahr gewachsen ist …

Grotesk-Zynisches zu Alltagsmathematik: In den Schulbüchern des Islamischen Staates werden „ABC-Schützen“ – hier im wahrsten Sinn des Wortes – mit folgenden „Alltagsaufgaben“ in Mathematik unterrichtet: „Ein Panzer und ein Panzer ergeben zwei Panzer.“ – „Wenn der Islamische Staat 600 Helden in eine Schlacht wirft und die Ungläubigen haben 200, wer hat dann mehr Soldaten?“ – „Wie viele Kugeln kannst du für einen Ungläubigen verwenden?“ – „Wenn du 42 Kugel hast, um auf sieben Ungläubige zu schießen, wie viele kannst du für einen verwenden?“
Quelle: Heute vom 12. März 2017



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Die Vorstrukturierung beim Lernen

Donnerstag, März 2nd, 2017

Ein wesentlicher Schritt bei der Vorbereitung von Lernprozessen ist die Vorstrukturierung. Da das Gehirn äußerst ökonomisch arbeitet und Lernstoff, der nicht benötigt bzw. wiederholt wird, wieder vergessen wird, ist es wichtig, regelmäßig in seinem Gedächtnis Inventur zu betreiben, also das bereits Gelernte in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und dessen Struktur zu wiederholen. Durch Vorstrukturierung des Lernstoffes fällt es vielen Menschen leichter, Lernstoff zu memorieren und sich einzuprägen. Strukturierung des Lernstoffes, Visualisierungen, kreatives Lernen mit Merksprüchen, Lernen durch Bewegung und das Wiederholen können das Lernen zu erleichtern.
Eine geeignete Vorstrukturierung eines Themas durch den Lehrer bietet für die SchülerInnen auch ein Ordnungsgerüst für das anschließende Lernen. Insbesondere liefert eine Vorstrukturierung in vielen Fällen eine Reduktion der Komplexität eines Lernstoffes, indem dieser gruppiert und in Clustern gegliedert wird. Siehe dazu den Lerntipp „Listen lernen mit Chunks: Pack den Stoff in Klumpen!„.



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