‘Lerntipp’

Unter Lerntipps werden ergänzende Lerntipps vermittelt, die in Benjamins & Werners Lerntipps keinen Platz gefunden haben.



Unter Lerntipps werden ergänzende Lerntipps vermittelt, die in Benjamins & Werners Lerntipps keinen Platz gefunden haben.

Die ersten Prüfungen an der Universität oder Hochschule

Freitag, Januar 12th, 2018



Die Prüfungsphase ist besonders für Studierende im ersten Semester äußerst intensiv, wobei sich drei wichtige Fragen rund um das Lernen stellen, etwa

Wie teilt man den Stoff am besten ein?

Wichtig ist für StudentInnen im ersten Semester, einen festen Plan zu haben, d. h., man sollte sich den zu lernenden Stoff, die notwenigen Pausen und möglicherweise auch eine Berufsarbeit gut einteilen, um effektiv und ökonomisch lernen zu können. Dabei sollte man sich immer fragen, was am Lernstoff besonders wichtig ist und welche Fragen der Prüfer beziehungsweise die Prüferin stellen könnten, und das zuerst lernen. Auch das Machen von Pausen ist für StudentInnen wichtig, denn dabei kann man das eben Erarbeitete etwas ruhen lassen und verliert auch die Übersicht über den Prüfungsstoff nicht.

Wie bleibt man bei Problemen motiviert?

Um die Motivation in der intensiven Lernzeit aufrecht erhalten zu können, empfiehlt es sich, eher kleinere Ziele zu setzen. Diese kleinen Ziele sollte man unbedingt schriftlich festhalten und sich immer vergegenwärtigen. Ein solches Vorgehen lässt den großen Umfang an Lernstoff – der im Vergleich zur Schulzeit meist wesentlich umfangreicher ist – dann etwas kleiner erscheinen, was zusätzlich motiviert.

Wie lernt man am besten?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um sich einen Prüfungsstoff anzueignen, wobei der richtige Weg ganz individuell sein kann. Es gibt StudentInnen, die lieber in Gruppen sich auf die Prüfungen vorbereiten, andere möchten sich das Prüfungswissen lieber alleine in Ruhe aneignen. Einige sammeln während dem Semester die Informationen, um diese während der Lernphase dann zusammenzufassen. Aus der Sicht der Lernpsychologie ist es am günstigsten, solche Zusammenfassungen schon in der Vorlesungszeit zu erstellen, denn jemand, der schon während dem Semester zu lernen beginnt, wird dann in der Lernphase weniger Aufwand betreiben müssen und in dieser Phase vor allem den Stoff vertiefen können. Gruppen haben auch den Vorteil, dass man offene Fragen so besser klären kann.

Zusammengefasst nach http://zueriost.ch/bezirk-winterthur/winterthur/ wie-man-erfolgreich-durch-die-pruefungszeit-kommt/968833 (18-01-11)



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Lerntechniken früh erlernen

Donnerstag, Oktober 5th, 2017



Die meisten Probleme, die Schüler in der Schule haben, liegen nicht darin begründet, dass sie den Lernstoff geistig nicht verarbeiten können, sondern darin, dass sie nicht richtig lernen und dass der Lernstoff nicht immer zu ihrer Art des Lernens passt. Eltern oder LehrerInnen sollten die Kinder beim Lernen beobachten und die Reflexion des eigenen Lernens bei Kindern altersgemäß anregen. Verbesserungen liegen oft darin, dass Kinder den Lernstoff schneller und effektiver aufnehmen und verarbeiten können, aber auch darin, dass der Lernstoff langfristig abgespeichert bleibt, wofür Lern- und Wiederholungstechniken notwendig sind. Verbesserungen in den Lerntechniken sorgen in der Regel für bessere Noten und dadurch für Erfolgserlebnisse, die dann wiederum die Kinder zusätzlich motivieren. Nicht zuletzt durch die neuen Medien beobachtet man bei manchen Kindern eine kürzere Konzentrationsfähigkeit und auch die fehlende Bereitschaft, sich tiefergehend und ausdauernd auch mit schwierigen Aufgaben auseinanderzusetzen. Aufgabe der Eltern ist vor allem, Kindern den Druck zu nehmen, Verständnis zu zeigen und nie zu vergessen, was es überhaupt bedeutet, Schüler oder Schülerin zu sein. Fördern und fordern ist dabei eine sicher richtige Sstrategie, wobei eine gute Balance aus Vereinbarungen, die das Lernen betreffen, und Freiräumen, in denen die Schule keine Rolle spielt, oft das erfolgreichste Konzept darstellt. Es hat sich gezeigt, dass je früher SchülerInnen beginnen, die richtigen Lern- und Arbeitstechniken einzusetzen, also strukturiert und geordnet an einen Lernstoff heranzugehen, desto besser ist es, denn spätestens in der vierten Klasse der Grundschule sollten SchülerInnen über ein Repertoire an Techniken verfügen, mit denen sie weitgehend selbst ihren Schulalltag bewältigen, wobei es dennoch nie zu spät ist, das richtige Lernen zu lernen.



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Altbekannte Lerntipps

Dienstag, April 11th, 2017



Zur Prüfungszeit findet man in den verschiedensten Medien immer dieselben hilfreichen Lerntipps, mit denen man besser und entspannter durch den Prüfungsstress kommen kann. Und es heißt dann: „ Die StudentInnen sind in Alarmbereitschaft. Nächtelanges Lernen und literweise Kaffee sind angesagt.“ Und dann fragend: „Doch ist das effizient?“ Und schließlich erlösend: „Mit diesen Tipps erfahren StudentInnen, wie sie sich auf Prüfungen vorbereiten.“ Und dann kommen jene Lerntipps, die schon längst aus unseren eigenen Internetseiten bekannt sind:

Lernvorbereitung: Bevor es ans Lernen geht, sollte der Stoff gesichtet und portioniert werden. Dann kann ein Lernplan erstellt werden und die Lernhäppchen werden gleichmäßig auf die einzelnen Lerntage verteilt. Der Lernort sollte ungestört sein und genügend Platz bieten, damit die Lernunterlagen ausgebreitet werden können. Störfaktoren wie Handy, Internet, Radio bitte ausschalten. Ein Lernort mit ausreichend Tageslicht schont die Augen. Zur Vorbereitung gehört es auch, Getränke und Snacks sowie Schreibutensilien in Griffweite zu haben. Das ist natürlich Unsinn, denn Getränke und Snacks haben nichts beim Lernen verloren!

Das Lernen: Idealerweise verbinden die StudentInnen verschiedene Lernmethoden. Laut lesen, Texte zusammenfassen und Details in verschiedenen Farben herausschreiben – ideal ist es, verschiedene Lernmethoden zu kombinieren. Was viele unterschätzen, ist das Wiederholen und die regelmäßige Wiedergabe des Lernstoffes. Eine Frage, die sich Lernende stellen sollten: „Was habe ich gelernt?“ Eine gute Übung ist es, sich von einer anderen Person abfragen zu lassen. So muss nicht nur das Gelernte in eigenen Worten formuliert werden – dies ist besonders hilfreich bei mündlichen Prüfungen – es zeigt sich auch schnell, ob der Stoff sitzt oder ob es Lernlücken gibt. In einer Lerngruppe mit Kommilitonen kann man sich gegenseitig ausfragen, offene Fragen zur Sprache gebracht oder Tipps ausgetauscht werden.

Pause machen: Manche Studenten können den ganzen Tag durchlernen. Aber für alle anderen gilt: Pro gelernte Stunde ist eine Auszeit von 10 Minuten drinnen. Auch das ist falsch, denn nach einer Stunde lernen sollte man dem Gehirn zwei Stunden Zeit geben, das Gelernte zu verarbeiten! Während dieser Pause sollte man sich entspannen. Schlechte Pausenbeschäftigungen sind surfen, fernsehen oder Videospiele. Denn die führen zu einer Reizüberflutung, die wiederum fürs Lernen hinderlich ist.

Der Tag vor dem Tag: Am Tag vor der Prüfung sollte kein neuer Stoff gepaukt werden. Der Stoff sollte nur mehr wiederholt werden.

Hier einige Links zu unseren Seiten, die diese Themen ausführlich behandeln:

 

 

 

 



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© Werner Stangl Linz 2018