Zum Thema ‘Grundlagen des Lernens’

In den Grundlagen des Lernens werden grundlegende Merkmale von Lernen und Lehren vermittelt.



In den Grundlagen des Lernens werden grundlegende Merkmale von Lernen und Lehren vermittelt.

Das Erlernen komplexer Routinen




Dass Menschen Hände schütteln können, ohne vorbeizugreifen, liegt daran, dass diese Bewegung automatisiert ist, wobei das Gehirn diese komplexen Bewegungsabläufe nach tausendfacher Übung fest abgespeichert hat. Wenn solche Routinen erst einmal im Gehirn sind, bekommt man sie schwer wieder aus dem Kopf, was etwa auch den Vorteil hat, dass man auch nach Jahrzehnten das Schwimmen oder Fahrradfahren nicht verlernt und mit wenig Übung gelingt es auch nach einer so langen Pause wieder so gut wie früher. Wenn man hingegen eine Bewegung zum ersten Mal ausführt und sich bewusst darauf konzentriert, wird das vor allem im sogenannten Stirnhirn-Bereich verarbeitet, jedoch für automatisierte, routinierte Bewegungsabläufe benötigt man zwei weitere Areale, nämlich das Kleinhirn, das unter anderem für Koordination und das Lernen von Bewegungsabläufen zuständig ist, und die Basalganglien, in denen Rituale und Routinen abgespeichert werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Gehirn übrigens komplizierte Bewegungen sicherer abspeichert als einfache. Wenn man sich falsche Bewegungsroutinen etwa für eine Sportart oder ein Musikinstrument angeeignet hat, ist es äußerst schwer, diese wieder umzuprogrammieren. Daher ist es besser, langsam und bewusst anzufangen und beim Erlernen schon auf alle Details zu achten, etwa die richtige Haltung, und beim Wiederholen sich dann Stück für Stück dem Zieltempo annähern.

Literatur

Stangl, W. (2014). Stichwort: ‚Routine‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: http://lexikon.stangl.eu/4486/routine/ (2014-12-27)



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Lernen zu lernen




Wer wirkungsvoll lernen will, findet im neu aufgelegten Buch von Metzig & Schuster die richtige Lernmethode für seinen Lernstoff. Jede Lerntechnik wird so beschrieben, dass man sie direkt anwenden kann. Ihre Wirkungsweise wird auf dem Hintergrund der Gedächtnispsychologie erklärt und ihre Wirksamkeit anhand von wissenschaftlichen Studien bewertet. Hinweise zur erfolgreichen Prüfungsvorbereitung sind ebenso enthalten wie Hilfen zum Umgang mit der Angst vor Misserfolgen und mit Lernblockaden. In der neuen Auflage behandeln die Autoren in einem neuen Kapitel interaktive Lernangebote im Internet, von Sprachlernprogrammen über Prüfungsfragen für Studenten bis zu Lernspielen für Schüler. Darüber hinaus wurden neue wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt.

Themen sind z.B.: Wie das Gedächtnis arbeitet.- Lernverhalten.- Bildhafte Vorstellungen.- Lerntechniken für Zahlen, Buchstaben und Namen.- Organisation des Lernstoffs.- Tiefe der Verarbeitung.- Lernen durch Analogiebildung.- Suggestopädie/Superlearning.- Lernen, Angst und Kränkung.- Lernprodukte und Nützliches im Internet.- Lernen aus Büchern, lernen im Leben.



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Grundlagen des Lernens




Wenn das Gehirn Informationen verarbeitet oder abruft, werden Signale zwischen Gehirnzellen mit Hilfe von elektrischen und chemischen Signalen weitergeleitet, die dabei über Synapsen zwischen diesen Nerven übertragen werden. Durch Lernen entstehen immer wieder neue Verknüpfungen. Entsteht dabei ein besonders starker Impuls, reagiert der Empfängernerv beim nächsten Mal auch auf schwächere Reize intensiver, d. h., mit deren Hilfe festigt sich das Wissen langsam aber sicher und man kann sich künftig schneller an das Erlernte erinnern.

Immer, wenn eine neue Information verarbeitet werden, werden die Verbindungen zwischen den Gedächtniszellen miteinander neu und nachhaltiger kombiniert, alte Verbindungen verblassen oder werden bei diesem Prozess sogar überschrieben. Daher vergessen Menschen durch das Lernen von neuen Dingen mitunter auch bereits Gelerntes, wobei dieses alte Gelernte meist noch vorhanden ist, man darauf aber nicht mehr zugreifen kann. Daher ist es wichtig, den Lernstoff immer wieder zu wiederholen und das bereits Gelernte nochmals zu verknüpfen bzw. tiefer im Gedächtnis zu verankern. Daraus ergeben sich einige Grundlagen des Lernens, die in folgenden Lerntipps illustriert und beschrieben werden:



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© Werner Stangl Linz 2018