‘Gedächtnisübungen’

Gedächtnistraining steigert spielerisch und ohne Stress die Leistung des Gehirns und beteiligt Körper, Geist und Seele.



Gedächtnistraining steigert spielerisch und ohne Stress die Leistung des Gehirns und beteiligt Körper, Geist und Seele.

Typische Inhalte von Gedächtnis- und Konzentrationstrainings

Dienstag, März 21st, 2017



Typische Inhalte von Gedächtnis- und Konzentrationstrainings

  • Basiswissen: wie Gehirn und Gedächtnis funktionieren
  • Namen und Gesichter merken – spielend leicht gemacht
  • Lange Reden ohne Notizen, klar strukturiert und unter Beachtung rhetorischer Regeln halten
  • „Merk-würdigkeiten“ von Zahlen und Fachbegriffen erkennen
  • Texte und Vokabeln schneller, besser und effektiver lernen
  • Wiedergabe einmal gehörter oder gelesener Informationen
  • Drei-Speicher-Modell“ der Informationsverarbeitung
  • Methoden zur richtigen Informationsaufnahme und Wiedergabe
  • Kognitive Strategien bzw. Merkstrategien
  • Mnemotechniken – bewährte Assoziationssysteme
  • Stress und Denkblockaden – wie lösen wir sie?
  • Vielfältige, praxisbezogene und täglich einsetzbare Übungen


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Geruchstraining statt Gehirnjogging

Montag, April 11th, 2016



Nach Hanns Hatt, einem Geruchsforscher an der Ruhr-Universität Bochum, stimuliert Geruchstraining das menschliche Gehirn mehr als Gehirnjogging, denn das Lernen von Düften ist für das menschliche Gehirn sehr anspruchsvoll. Wenn man bewusst riecht und damit Emotionen und Erinnerungen zulässt, die ein Duft auslöst, dann werden viele verschiedene Zentren im Gehirn aktiviert, sehr viel mehr als beim so genannten Hirnjogging mit Zahlenspielen oder Sudoku. Die meisten Gerüche sind komplexe Kombinationen von Duftstoffen, d. h., jeder Duft kann aus 100 bis 150 Komponenten bestehen und erst wenn das Gehirn diese Kombinationen gelernt hat, kann es den Duft wiedererkennen.

Riechtraining nach Hanns Hatt

Stecken Sie zehn verschiedene Gartenkräuter in Gläser. Öffnen Sie zunächst nur zwei Gläser und beschreiben Sie den Geruch der Kräuter. Vergleichen Sie sie und probieren Sie davon. Öffnen Sie mit jedem Trainingsdurchgang ein Glas mehr. Es eignen sich zum Beispiel Basilikum, Rosmarin, Pfefferminz, Zitronenmelisse, Salbei, Kerbel, oder Sauerampfer.

Machen Sie einen Riechrundgang durch das Haus, denn ob Wohnzimmer, Bad oder Keller, jedes Zimmer der Wohnung riecht anders. Aber wonach? Machen Sie einen Streifzug durch ihr Haus. Wie riecht der Dachboden? Stellen Sie sich einige Alltagsdinge zusammen: Können Sie Zahnbürste, Shampoo oder ein Sofakissen nur am Geruch erkennen?

Gehen Sie auf dem Weg zur Arbeit einmal mit offener Nase! Wie viele verschiedene Gerüche nehmen Sie wahr? Wo duftet es, wo stinkt es? Riecht es jeden Tag gleich? Vielleicht gibt es sogar eine Duftspur, der Sie folgen können.

Bevor Sie  einen Wein probieren, schauen Sie auf die Informationen auf dem Etikett. Sammeln Sie Informationen über die wichtigsten Weinanbaugebiete, z.B. in Frankreich und Italien, und dann testen Sie (erst riechen, dann schmecken!): Welche Rebsorten schmecken wie? Versuchen Sie, die Weine zu beschreiben.

Machen Sie ein Riechspiel, bei dem man Riechproben vor (es darf ruhig auch mal ein wenig stinken), stecken Sie sie in Gläser und dann wird der Deckel für jeden Mitspieler ein wenig geöffnet. Gewinner ist, wer die meisten Gerüche erraten kann.

Kurioses aus einem Newsletter: Die besten Duftmischungen zum Lernen (alle für die Duftlampe); Lernmischung „Kopf frei„, Gute-Laune-Lernmischung, Einschlafmischung „Cool bleiben„. Der neue Duft „Leichter lernen“ wirkt konzentrationsfördernd, motivierend und hilft klarer zu denken. Die zitronig-frische Komposition der 100% naturreinen ätherischen Öle wurde für die Erfordernisse des heutigen Schul-, Lern- und Berufsalltags entwickelt. Mit seinem motivierenden, konzentrationsfördernden Duft ist er die perfekte Begleitung beim Arbeiten und Lernen am Schreibtisch.

Unter Verwendung von
http://www.srf.ch/sendungen/einstein/besser-als-sudoku-mit-der-nase-das-gehirn-trainieren (16-04-10)



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Memory Palace oder Loci-Methode

Freitag, April 1st, 2016



Die mnemotechnische Loci-Methode, im Englischen auch als „Memory Palace“ bekannt, basiert auf dem Prinzip, Gegenstände an Stellen eines bekannten Raumes oder Ortes in Gedanken zu platzieren. Dabei werden die zu merkenden Objekte in möglichst absurden Zusammenhängen an vertrauten Positionen platziert, wobei man etwa die Routine nach dem Aufstehen als Gedankenstütze nutzen kann, also begonnen vom Weckerklingeln bis zum Verlassen der Wohnung.

Macht man das wieder für den berüchtigten Einkaufszettel – wozu eigentlich? -, so legt man Orangen neben dem Wecker ab, findet die Erdäpfel auf dem Schlafzimmerboden, das Ei läuft dden Spiegel im Bad herunter oder die Batterien liegen im Spülkasten der Toilette. Durch die absurden Verbindungen werden Gegenstände mit vertrauen Orten verknüpft werden, und auf diese Weise das Kurzzeitgedächtnis überlistet.

Literatur
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mnemotechnik.shtml (02-03-17)


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© Werner Stangl Linz 2018