Der Prozess des Lernens



Beim Lernen für eine Prüfung muss man sich vor Augen halten, dass Lernen bis auf wenige Ausnahmen, bei denen es auf das Verstehen eines Zusammenhanges ankommt (AHA-Erlebnis), ein Prozess ist, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Daher kann man nicht erwarten, etwa an einem Tag den gesamten Stoff eines Semesters verarbeiten zu können und zu glauben, dass man dann bei der Prüfung Erfolg hat. Daher sollte man den Lernstoff über einen längeren Zeitraum verteilen, am besten von Beginn einer Vorlesung an mit zu lernen, indem man die Vorlesungen und Übungen daheim nachbearbeitet. Lernen vollzieht sich stets in einigen mehr oder minder klar abgrenzbaren Schritten:

  • Prüfen der Motivation: Wie stehe ich persönlich zu diesen Inhalten?
  • Wahrnehmen: Was ist der Inhalt des Stoffes?
  • Verarbeiten: Analyse der Inhalte und eventuell weiterführende Fragen dazu stellen.
  • Individualisieren: Was weiß ich schon? Was muss ich noch lernen? Was bedeutet dieser Inhalt für mich? Was halte ich für wichtig? Was benötige ich für später?
  • Üben und Wiederholen: Hier müssen die Inhalte wiederholt und vertieft werden.
  • Verbesserung: Beobachtung der Fortschritte bei den Wiederholungen. Wann kann man sagen, dass der Stoff beherrscht wird?







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© Werner Stangl Linz 2017