Konzentrationsstörungen und mangelnde Merkfähigkeit lassen sich trainieren



Wie man heute dem Standard (4. April 2011) entnehmen konnte, bietet das Rote Kreuz in Wiener Neustadt einen vier Einheiten umfassenden Kurs mit Yoga, Atemtechnik und anderem an, um Konzentrationsstörungen und mangelnde Merkfähigkeit zu trainieren.
Offensichtlich handelt es sich um einen Kurs für Menschen, die gerne ihre Vergangenheit vergessen möchten, etwa wie für den Philosophen Immanuel Kants, der häufig mit Merkzetteln arbeitete, um nichts zu vergessen, etwa bei der Entlassung seines Dieners Lampe. Um diese nicht zu vergessen, notierte er auf einem seiner Merkzettel: „Lampe muss vergessen werden!

Übrigens: Das Problem des aktiven Vergessens hängt damit zusammen, dass das menschliche Gehirn keine Negation versteht, also nicht bewusst an etwas nicht denken kann. Wenn man etwa auf Grund des Lärms in seiner Lernumgebung die eigenen Gedanken nicht mehr versteht, dann nützt es bekanntlich wenig, sich zu denken, nicht auf den Lärm zu achten. Hier hilft es, das Ziel so zu formulieren, dass man nicht extra die Aufmerksamkeit auf das Unerwünschte richtet. sondern bewusst auf die gestörte Tätigkeit, also etwa das Lernen oder den Stoff. Dadurch verschwinden die Störungen zwar nicht, aber der Verstand kann wenigstens versuchen, sie für eine gewisse Zeit zu ignorieren.

Quelle
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/Vergessen.shtml (11-04-04)







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