Selbstreguliertes Lernen



Ein wesentlicher Teil des Lernens findet nicht in der Schule, sondern zu Hause statt, sodass ein großer Bedarf an praktikabler Strategie für das Lernen nach dem Unterricht vorhanden ist. Hausaufgaben laufen häufig noch nach dem alten Muster ab: Die Lehrer geben den Schülern genau definierte Aufgaben vor, welche die Kinder stur abarbeiten. Gegenüber dieser passiven Lernhaltung sollte eine aktive Lernhaltung erreicht werden, die dem erhöhten Anforderungsgehalt des schulischen Lernstoffes gerecht wird. Die Schüler müssten als Manager ihrer selbst die Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Sowohl die Ziele als auch die Strategien sollten von ihnen selbst bestimmt werden. Ihre Lernkompetenz und -entwicklung muss von ihnen selbst laufend eingeschätzt und überprüft werden. Das häusliche Lernen sollte dabei nach einem siebenstufigen Zyklus ablaufen:

  • Selbst-Evaluation
  • Setzung von Lernzielen
  • Strategieplanung
  • Strategieeinsatz
  • Strategieüberwachung
  • Strategieanpassung
  • Ergebnisbewertung.

LehrerInnen fungieren demgemäß eher als Coach und Lernconsultant, die dem Schüler nicht nur Feedback zu seinen Lernergebnissen, sondern auch zu seinen Lernstrategien geben sollten. Ein Rollenwechsel der LehrerInnen soll dazu führen, dass die Schüler nicht mehr für die Lehrer lernen, sondern aus eigener Motivation heraus für die von ihnen selbst vorgegebenen Lernziele.








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© Werner Stangl Linz 2017