Gelerntes vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis bekommen



Damit Gelerntes vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis kommen kann, müssen die neuen Informationen als wichtig bewertet werden, wobei diese Selektion einen natürlichen Schutzmechanismus des Gehirns darstellt und der Überflutung mit uninteressanten Informationen entgegenwirken soll. Dabei ist von Mensch zu Mensch verschieden, welche Augenblicke, Objekte oder Gerüche gespeichert werden, denn das hängt mit der Bedeutung zusammen, die man dem aktuellen Geschehen beimisst. Eine wichtige Rolle kommt dabei den Gefühlen zu, denn bekanntlich werden Ereignisse, die besonders starke Emotionen auslösen ein Leben lang nicht mehr vergessen, während einfache und meist häufig wiederholte Begebenheiten des Alltags es nicht in den Langzeitgedächtnis schaffen, sodass diese als unwichtig empfundene Informationen vom Gehirn einfach gelöscht oder durch andere Inhalte überschrieben werden. Hinzu kommt, dass man sich mit zunehmendem Alter an immer weniger Dinge erinnern kann, was nicht nur mit einem Abbau des Gedächtnisses – das Stirnhirn verliert an Funktionsfähigkeit und Volumen- zu tun hat, sondern auch mit einer Umstrukturierung des Gehirns.




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© Werner Stangl Linz 2018