Memory Palace oder Loci-Methode



Die mnemotechnische Loci-Methode, im Englischen auch als „Memory Palace“ bekannt, basiert auf dem Prinzip, Gegenstände an Stellen eines bekannten Raumes oder Ortes in Gedanken zu platzieren. Dabei werden die zu merkenden Objekte in möglichst absurden Zusammenhängen an vertrauten Positionen platziert, wobei man etwa die Routine nach dem Aufstehen als Gedankenstütze nutzen kann, also begonnen vom Weckerklingeln bis zum Verlassen der Wohnung.

Macht man das wieder für den berüchtigten Einkaufszettel – wozu eigentlich? -, so legt man Orangen neben dem Wecker ab, findet die Erdäpfel auf dem Schlafzimmerboden, das Ei läuft dden Spiegel im Bad herunter oder die Batterien liegen im Spülkasten der Toilette. Durch die absurden Verbindungen werden Gegenstände mit vertrauen Orten verknüpft werden, und auf diese Weise das Kurzzeitgedächtnis überlistet.

Literatur
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Mnemotechnik.shtml (02-03-17)







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© Werner Stangl Linz 2017