Schnellüberblick über Lernmethoden



Wichtiges herausschreiben: Vielleicht hilft es, wenn man sich aus einem Sachtext alles herausschreibt, was wichtig ist. Diese Methode bietet sich vor allem in Lernfächern an.

Eselsbrücken bilden: Man nimmt eine Vokabel, die man sich einfach nicht merken kann, und sucht zu dieser solche Begriffe, die daraus abgeleitet sind. Eine weitere Methode ist, dass man sich zu eine Vokabel ein Bild ausdenkt: z.B. lat. cubare – liegen. Dabei denkt man vielleicht an eine Kuh, die auf einer Bahre liegt. Je verrückter, desto besser!

Wortfelder finden: Eine andere Methode, Vokabeln zu lernen, ist, diese in Wortfeldern und Themengebieten zusammen zu fassen. Eine Variaten dessen ist die Mind-Map, bei der in der Mitte ein zentraler Begriff steht, von dem ausgehend andere Begriffe geschrieben werden, von denen ausgehend weitere Begriffe, sodass ein Art von Netz entsteht. Diese Methode kann man sowohl in Lernfächern wie Chemie oder Physik als auch bei Sprachen einsetzen.

Lernplakate zeichnen: Man erstellt zu einem bestimmten Sachverhalt Plakate. Diese Methode kann man in vielen Fächern, etwa in Chemie, Physik, Mathematik, Französisch und Englisch anwenden. Diese Lernplakate hängt man dann in seinem Zimmer auf – es gibt auch für viele Gegenstände fertige Lernplakate: Lernen im Vorübergehen mit Lernposter!

Schaubilder zeichnen: Um Zusammenhänge in Gegenständen wie Geschichte zu begreifen, kann man Schaubilder zeichnen. Dabei verbindet man Ereignisse mit Symbolen, hebt Wichtiges hervor usw. So behält man einen guten Überblick über das ganze Stoffgebiet.

Concept Maps entwerfen: Bei dieser Methode verbindet man Begriffe mit beschrifteten Pfeilen. Vor allem in Lehrfächern wie Geschichte kann man sich das zu Nutze machen, aber auch in Geografie kann das nützlich sein.

Zeitstrahl zeichnen: Einen Zeitstrahl kann man vor allem in Geschichte anwenden, aber auch in Biologie oder anderen Fächern, wo man eine zeitliche Abfolge von Ereignissen – etwa eine chemische Reaktion – strukturiert darstellen möchte, kann ein Zeitstrahl gute Dienste leisten.

Aufnahme mit dem Mobilphone oder mp3-Player: Da kann man Vokabeln aufnehmen und auf dem Weg zur Schule anhören.

Haftnotizen aufhängen: Man kann sich Notizzettel mit Vokabeln machen und an damit verbundene Orte kleben, und lernt sie quasi im Vorbeigehen.

Fragen stellen: Bei Problemen und Unklarheiten Lehrer und Mitschüler fragen, denn das räumt Verständnisprobleme aus dem Weg.

Karteikarten anlegen: Sowohl für Vokabeln als auch für Definitionen kann man Karteikarten einsetzen. Nützlich sind Karten in verschiedenen Größen: A5, A6 und A7. Die großen benutzt dann eher für Chemie oder Geschichte, die kleinen für Vokabeln.

Wiederholungen einplanen: So merkt man sich den Stoff auf Grund der Auffrischung des Gedächtnisses viel besser.

Mit anderen lernen: Meist wird man alleine lernen, aber oft hilft es auch mit Mitschülern gemeinsam zu lernen.

Über den Lernstoff reden: Diese Methode hilft unglaublich in komplizierten Gegenständen wie Mathematik, denn wenn man etwas oft erklärt, dann ist Lernen eigentlich nicht mehr notwendig.

Wissen anwenden: In vielen Fächern ist es nützlich, wenn man das Wissen in praktische Anwendungen im Alltag packt, auch wenn es oft nur Gedankenspiele sind.

Im Unterricht melden und aktiv mitarbeiten: Dabei lernt man, das Gelernte richtig anzuwenden und man erspart sich eine Menge Lernaufwand. Das hat auch den positiven Nebeneffekt, dass die mündliche Mitarbeit in die Note einfließt.

Alte Prüfungsaufgaben und Tests machen: Das ist eine Lernmethode, bei der man seine eigenen Lücken am besten erkennen kann.

Multimodal lernen: Man sollte auch nicht nur eine Methode anwenden, sondern möglichst mehrere.

Markieren, eine häufig angewandte Methode fehlt, und das aus gutem Grund! Siehe dazu Sinn und Unsinn des Markierens!








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© Werner Stangl Linz 2017