Gutes Gedächtnis, schlechtes Gedächtnis?



Manche Menschen scheinen mit einem beeindruckenden Gedächtnis bzw. Erinnerungsvermögen gesegnet zu sein, während andere Menschen große Probleme haben, sich zu erinnern. Einer der Gründe für diese Unterschiede liegen in der Konzentration bzw. Konzentrationsfähigkeit. Es gibt Menschen, die schenken ihrer Umwelt im Alltag gar nicht richtig Beachtung, d. h., sie widmen sich einer Sache, an der sie arbeiten, oder einer Person, mit der sie sprechen, nicht mit der vollen Konzentration. Die Folge ist, dass sie sich später nicht mehr an das Gespräch erinnern können. Wenn man etwa jemand kennenlernt, sollte man genau aufpassen, bewusst zuhören, denn dadurch wird es später leichter fallen, sich etwa an den Namen oder den Beruf dieses Menschen zu erinnern.

Gewisse Abläufe sollte man ebenfalls mit voller Konzentration durchführen, damit diese zur Gewohnheit werden und irgendwann von ganz allein funktionieren. Gewohnheiten helfen, sich vor allem im Alltag gut zu organisieren. Legt man etwa den Haustürschlüssel nach dem Nachhausekommen immer an derselben Stelle ab, fällt es leicht, wenn man es eilig hat, diesen später zu suchen. Auch ein Zettel in der Küche an einem fixen Platz kann helfen, den nächsten Einkauf ganz einfach zu planen.

Siehe dazu den Lerntipp „Stammplätze!“ Dort heißt es:  „Geben Sie den Dingen ihren festen Platz und gehen Sie bei dieser Platzvergabe systematisch vor. (…) Übrigens gilt diese Regel „Feste Plätze für alles“ auch für die Organisation in einer Famlie oder Wohngemeinschaft, denn ob im Büro, auf dem Notebook oder daheim: Das Leben wird einfacher, wenn jeder Gegenstand und jede Datei einen festen Platz hat. Regelmäßig benötigte Dinge kosten nämlich enorm viel Zeit, wenn sie jedes Mal erst gesucht werden müssen. Wenn man sich aber darauf einigt, immer dieselbe Ablagestelle für Schlüssel, Brille, Handschuhe, USB-Sticks, Lieblingsspielzeug, Ladegerät und Geldbörse für den Großeinkauf zu verwenden, kann nicht nur jeder immer alles finden, sondern es kann auch jeder aufräumen. Ein Pinboard mit Haken im Flur oder ein Regal mit vielen kleinen Fächern im Eingangsbereich der Wohnung können zur zentralen Anlaufstelle werden, um die vielen Gegenstände einzusammeln, die den Alltag zusammenhalten. Das kann auch auf Reisen von Vorteil sein, etwa den Wohnungsschlüssel immer in der Seitentasche des Reisekoffers zu verstauen, den Reserveschlüssel des Autos in der Badetasche usw.“

Das könnte doch auch ein Vorsatz für das Neue Jahr sein!

Quelle: http://studium.lerntipp.at/arbeitsplatzgestaltung/ (15-01-01)






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© Werner Stangl Linz 2017