Eltern und Hausaufgaben



Psychologen haben Familien beim häuslichen Lernen beobachtet und haben deshalb spezielle Hausaufgabentrainings für Eltern entwickelt! Das Projekt „Lernlust statt Lernfrust“ an der Universität Bielefeld unter der Leitung von Elke Wild zeigte, dass die Konflikte bei den Hausaufgaben signifikant abnahmen und auch die Kinder trauten sich insgesamt mehr zu. Auch die Mütter erlebten sich als kompetenter und nutzten mehr unterstützende sowie weniger kontrollierende Maßnahmen. In der ersten der acht Trainingseinheiten sollen Eltern die eigene Einstellung überprüfen und wurden gebeten, ihre allgemeinen Erziehungsziele zu formulieren. Es zeigte sich, dass diese häufig mit ihrem Verhalten in puncto Hausaufgaben im Widerspruch standen. Zwar wollen die meisten ihr Kind zu einem selbstständigen Menschen erziehen, doch müssen die Kinder sich nach einem festen Stundenplan richten, nicht nur vormittags im Unterricht, sondern oft bis in den Abend, so dass sich selbstbewusste Kinder gegen so viel Fremdbestimmtheit verständlicherweise wehren. Eltern könnten das Konfliktpotenzial reduzieren, indem sie ihre schulbezogenen Ziele neu formulieren, , d. h., statt „Mein Kind soll erst seine Hausaufgaben erledigen, dann darf es spielen“ könnten sie sagen „Es ist mir wichtig, dass mein Kind seine Hausaufgaben regelmäßig erledigt, den Zeitpunkt soll es mitbestimmen“.

Siehe dazu: Soll man seinen Kindern bei Hausaufgaben helfen?







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© Werner Stangl Linz 2017